272 Europa und die Revolution.
^ gräuzten, mit der Brustwehr von Wallen, Gräben,Strömen und Festungen umgürtet. Und wie inAsten zwischen Iran und Turan, so war zwischendem Römerreich und den germanischen Stammenein ewiger, unversöhnlicher Krieg entbrannt; seitdem Tcutonenzuge hatten die Nordischen durch viele :Jahrhunderte unaufhörlich jene große Römerburg -gestürmt, und endlich mußte es ihrer Beharrlichkeitgelingen, die Mauern zu ersteigen. Da folgtedem Monsoen, der eine historische Zeit vonSüdennach Norden hinauf geweht, ein anderer, der von lMitternacht nach Mittag blies; ganz Europa war ^des Sieges Beute; alle europäisch-römischen Pro-vinzen wurden germanisch, selbst ein Theil derafrikanischen mußte sich zu dem Nordrcich fügen.Dies Reich, wie Altgermanicn, eine große euro- ^paische Republik, war unter Karl dem Großenunter der Frankenherrschaft zu einer Monarchieerwachsen, die zwischen dem Ebro, der Eyder, derRaab uud dem Erarchate sich weit hin dehnte,und außer Britannien, durch seine Jusellage isolirt,und Scandinavien, das anderem Glauben folgte,alle einheimischen und auswärts angesiedelten ger-manischen Stämme in sich begriff, und mit zwie-fachem Schwerdte ste beherrschte, dem weltlichen,das der Kaiser sich Vorbehalten, und dem geist- 'liehen, das er dem Papste anvertraut. Aber beyde >