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III. Gegenwart. -55
europäischen Kultur angchörte, und in dem Maste,wie sie in sich selbst das Nationelle verwischt, baldI mit allem Charakteristischen im Volke sich in Streitversetzte, und, mit den Höfen in Verachtung desVaterländischen wetteifernd, in Begriffen, Mei-nungen, Sitten und dem ganzen Aeußern mitdem Volke in den auffallendsten Kontrast gcrieth.Zn solcher Fassung traf die Revolution dieses Reich;und wahrend sie-ihrc Ansichten in ihm in Umlaufsetzte, stritt der Hof eine Zeit lang ohne Nervund ohne Mark mit ihr, bis endlich der Mächtigekam, der hundert gemeiner Tiranncn Starke insich vereinigte. Vor dem Hauch des Mundes warder Hof in Jauche hiugefloffen; da warf er einenprüfenden Blick hin auf die Nation, und der alteFels stand da, verwittert, von Flechten und Moosund Schimmel überwachsen, und wie es schien,gerundet und abgenagt und zahm und dienstbar.Das täuschte das sonst versuchte Auge des schlauenUnterjochers, er griff zu; da rührte sich der Steinim Grunde, es war wieder das alte Volk vonehemals, das die Herausforderung für seinen Kö-nig angenommen. Da die große Welt unsichtbarworden, mußte jener Mittelstand an die Spitzeder Rückwirkung gelangen. Die eine Hälfte seines' Thuns, die Vertreibung des verhaßten Feindes,war dem Volk wohl begreiflich, und es nahm mit