2.'jO Europa und die Revolution.
gegen allen revolutionären Ungestüm, muffen, stwie der Kampf ermattet, sogleich zur Erstarrungund Verstockung führen. Die Aristocratie in ihrerSattheit wird dann unthatig, stolz, wegwerfendund übcrmüthig; der Clerus der Idee entfremdet,vom Irdischen ganz befangen, ausschließlich zumPolitischen hinabgezogen, wird trag, feist, gemäch-lich, mürrisch, prosaisch und profan. Die Wissen-schaft selbst, im Banne der Universttäten, von wohl-genährten Fellows gehütet, wird nüchtern, be-schränkt, stationär, todt, mechanisch, atomistisch,ganz auöschließend auf's Nützliche' gerichtet, undmit kleinlicher Pedanterie allem Fortschritt sich ver-schließend ; die Gesetzgebung aber häuft ihre rohen Mas-sen, daß ste selbst zu einem liegenden Besitze werden,den keine menschliche Kraft zu beherrschen im Standeist. Als man das große Eigenthum aus der Masteausgeschieden, mogte zur damaligen Bevölkerungein gewisses Verhältnis beobachtet stynz so daß,was die Aristokratie nicht direkt oder indirekt er-halten und bemeistern konnte, im Privatbesttz undden Gewerben sein billiges Auskommen gefunden.Bald aber überwuchs die steigende Bevölkerung dieZahl, die der mehr vertheilte Kroubesitz, wüste,des Anbans fähige Striche, die erweiterten Ge-werbe und der umgreifende Handel ausuehmeu undbeschäftigen konnten, und so trat den Besitzenden