»74 Europa und die Revolution.
Granzen des Vyzantinerrciches; nordwärts denRhein zuerst, dann seine Anschwemmungen, endlichalle Marschen bis zur Eydcr. So war, wie es ^scheinen wollte, die sechste Monarchie wirklicheingetrcten; das Frankenreich Karls des Großen,aber in gälischer Junge, war wieder hergestellt;und es ließ die aulaufende zweyte Fluth sichnicht von den Pyrenäen halten, nicht von denalten, ceraunischen Bergen, noch den suevischen; unddie Fluchen, wie sie von der Mitte hinsiürztengegen Aufgang und Niedergang, rissen auf ihrenWegen alles mit Gewalt in ihrer Strömung fort.Alle Meeresufer hielt die übermüthige Macht fürihr Continentalsystem besetzt, alle Strommündungenverstopft, daß das Blut in allen Pulsadern stok-- !keud schlich, und der Umlauf still zu stehen drohte.
Die Völker waren zu Heloten herabgewürdigt, dieRegierungen zur Dienstbarkeit; und zum Lohne,daß sie ihre Unabhängigkeit der Tiranney hinge-geben, wurden ihnen die Freyhciteu der Unter-gebenen Preis gelassen. So schritt nun dieselbePlünderung, die in Frankreich für die Revolutiondas Depositum seiner ganzen Geschichte rückwärtsaufgezehrt, im größeren Masstab für die Tiranneydurch ganz Europa fort, und ließ nicht nach, solange etwas unzerstört noch aufrecht stand. Aberwenn in Frankreich die Nation, sich selbst aus- s