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Europa und die Revolution
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II. Vergangenheit.

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Privatleben cinschnitten, geboten, und solcher Nüch-ternheit mogte niemand eine Neigung abgewinncn.Jener Theil des Adels, der a>n Hofe entartet,war dem Volk verächtlich worden; der bessere, derauf seinen Gätern wohnend, noch manche alte Tu-gend pflegte, war als Besitzer des großen Eigen-thums, drückender Armuth gegenüber, verhaßt, undsein Ansehen wurde durch den Uebermuth des fletswachsenden Geldreichthums untergraben. So er-schlafften alle Bänder in dem Maße, wie die in-nere Gespanntheit aller Verhältnisse wuchs; dieAutorität half bald gutwillig unbesonnen mit ander Zerstörung, bald kämpfte sie erschrocken mitihr in ohnmächtiger Gegenwirkung durch Policeyenund Bastillen, und sandte dann wieder ihre Heereüber Meer, um in Amerika die Schule der Frey-hcit zu besuchen. So war Alles zum Schlagevorbereitet, und als dieselbe Geldnoth, die in denZndulgenzen die Reformation herbeygesuhrt, dieStande des Reiches zu versammeln nöthigle, brachdie Revolution herein.

Die drey Stände hatten einstimmig ihreAbgord-neten nur zu einer Reformation instruirt; jezt, nach-dem ein volles Mcnschenalter seither abgelaufen,fallt in die Augen, wie viel Unheil erspart gewe-sen wäre, wenn es dabey geblieben. Aber es nah-ten große Gerichte, ein dicker, dumpfer, stockender

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