I. Orientrrung.
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und bildet sie zu ihren eigenen, irdischen Wurzelnmn, indem sie auf räumlicher Vasis zur Sichtbar-keit gelangt, an die Geschichte ihre zeitliche Dauerund das Aeußerliche ihrer Ueberlieferung knüpft;endlich im geistigen Reiche auf die Autorität iyreHierarchie begründet: also daß die Kirchenmacht
aus dem Primate ruht, die Freyheit aber, so weites die Unwandclbarkeit des Dogma gestatten will,vermittelt ist, durch das lebendige Vcrhältniß desHauptes zu den Gliedern in den Concilien. Ueberdieser Begründung steigt nun ihr in Glaube, Hoff-nung und Liebe dreyfach getheilter und wieder ver-wachsener Stamm himmelan, und es sind der Hoff-nung ihre Verheißungen geboten, dem Glaubenseine Lehre, der Liebe ihr höchster Gegenstand,und es ringen die selbstständigen, freyen, ihnen ver-bundenen Kräfte nach jener Heiligung durch dieGnade, die sie von Erdkräften zu Gotteskräftenmacht. Denn es duldet die nothwendige Unwan-delbarkeit der Lehre in ihrem Umkreis nur einesolche persönliche Freyheit, die, allein sich selbstgetreu, aller Persönlichkeit sich entäußert hat, weileben die höchste Bejahung alle frevelhafte Vernei-nung als das Radikalböse ausschließcn muß. Dar-um kömmt mit der Lehre auch die Weihe ans dereinen wohlcentrirten Mitte, in der jene aufwärtsfortgesezten Reihen abermals zusammenlaufen, und