Einleitung. 9
Fernste in Formen und Färbung, wie in Tönen,nahe rückt, sey es dem Geiste, der schon öfter ausdein Verfasser dieser Blätter geredet, vergönnt,noch einmal von einer der hohen Alpensirnen derZeit, dem Schauplatz der arbeitenden Partheyenselbst entrückt, die weite tief bewegte Gegenwartmit all ihren Gewittern, die langsam und dro-hend ans der Ferne durch ihre Klüfte herangezo-gen kommen, zu überschauen, und das Rundge-mälde dessen, was er erblickt, hier darzulegen.Daß es kein Lügengeist sey, der bisher ans ihmgeredet, hat sich nun wohl dem Blindesten erwie-sen. Jener Jehova, vor dem her die Wetterdräuend gehen, hinter dem die Gerichte erfüllen,was die voranschreitenden Bothen gedroht, sie ha-ben die Verkündigung seiner Nähe als ein lee-res Schreckbild verlacht. Wohl! jetzt ist er Al-len erscheinend über den Gesichtskreis herauf-gesiiegen, und die Weltklugeu stehen zagend,und die Verwegenen glauben mit den Speerendas Bild des Schreckens abzutreiben. Aber es