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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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Lerm Schutz, und sie allein waren der Freuden des künfti-gen Lebens gewiß. Die großen Mysterien enthielten eigent-lich die geheimen Lehren, welche nur Wenigen mitgethciltwurden. Statt der Vielgötterei trug man den in diesenGrad Eingeweihten die Lehre von einem Einzigen Gottevor, und zeigte die hohe Würde und die künftige Bestim-mung der menschlichen Seele. Man unterrichtete sie auckin der Kenntniß der Natur der Dinge und des Weltallsselbst, und lehrte sie Gott aus der Größe, Pracht, Ord-nung und Schönheit der Natur kennen.

Der nachherige heidnische Kaiser Julian war ein so eif-riger Anhänger dieses Ordens, daß er den Oberpriestcr des-selben an seinen Hof nach Gallien berief; und der Prokon-sul zu Achaja stellte dem christlichen Kaiser Valenlinian vor,daß das Leben der Griechen traurig und trostlos werdenwürde, wenn er sie des unschätzbaren Seegens der eleusini«schen Geheimnisse berauben wolle, welches dann auch nichtgeschah.

Die Sekten der Pharisäer, Sadduzäerund Essäer.

Die Sekte der Essäer unter den Juden wurde ungefähr166 Jahre vor Christo zu Alexandrien in Egypten bekannt.Ihr Zweck scheint hauptsächlich ascetisch gewesen zu seyn.Sie zogen sich in die Einsamkeit zurück, und hatten, wiePythagoras und Apollonius von Thyana, Gütergemein-schaft. Der Aufnahme in ihren Bund gingen Prüfungenvorher. Statt eitler Zeremonien widmeten sie sich demGebete, und stillen Andachtsübnngen. Sie allegorisirten dieMosaischen Gesetze; lebten in besondcrn Ordensgemeinschak-tcn miteinander, und heilten durch Kräuter und Wurzelnallerhand Krankheiten; deshalb wurden sie von Einigen fürdie Therapeuten des Philo gehalten.