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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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II. Abschnitt.

Die Zeit der Finstern.

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Äie Geschichte aller Zeiten bewahret es, daß religiöserFanatismus und Intoleranz die Ungeheuer und Zerstörerder Staaten sind, weil sie jeden Keim der wissenschaftlichenBildung und des bürgerlichen Wohlstandes untergrabenund zerstören.

Vor der Verbreitung des Christenthums gab es eineZeit, wo die Griechen, trotz ihrer fabelhaften Götterlehreeinen so hohen Grad von Kultur und Wohlstand erreichthatten, daß man wenig ähnliche Beispiele aufzuweisen ver-mag. Herder äußert sich darüber so:

»Athen war unstreitig die aufgeklärteste Stadt in un-"serer bekannten Welt; weder Paris noch London, We-nder Rom noch Babylon, noch weniger Memphis,"Jerusalem und Benares, werden ihr darüber den»Rang abstreiten, da nun Patriotismus und Aufklä-n rung die beiden Pole sind, in welchen sich alle Sit<«tenkultur der Menschheit beweget, so werden auch»Athen und Sparta immer die beiden großen Gedächt-»nißplatze seyn.a