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die Leidenschaften ich sich fasse und im Herzen wohn«; fer-ner, daß der rationale Geist unsterblich sey, weil eraus einer unsterblichen Quelle komme rc.
Don der Peripherie und von dem Mittelpunkte, hieß esweiter, gehe die Wirkung des formenden Aethers aus; indiesem Mittelpunkte sey der Hauptsitz der Weltseele; indemdiese (Wcltseele) sich mit der feinsten Materie, dem reinenFeuer, verbinde, bilde dies um sich her das alles erleuch-tende Zcntralfeuer, von dem auch die Sonne ihr Licht er-halte. In diesem Weltall gebe es, wie auf unsere Erde,vier Wcltgegenden; eine Helle, eine dunkele, eine glücklicheund eine unglückliche; jeder Himmelskörper müsse als einbeseeltes Thier betrachtet werden, wie jedes Thier als einHimmelskörper im Kleinen.
Pythagoras wunderte sich auch, wenn Jemand sagte:Er babe noch keine Dämonen gesehen; denn er versicherte,Erscheinungen der Seelen abwesender und gestorbener Men-schen veranlassen zu können.
Die Erzengel, Engel und Heiligen stehen, nach Py-thagoras, auf gleicher Linie; in so fern wir dem heidni-schen Philosophen christliche Ideen unterlegen dürfen.
(Der pythagoräische Orden. Die Obskurantenvcreine inder Christenheit, und die Freimaurerei von Wedekind,Leipzig 1820. Auch Konv.-Lexikon.)
Socrates, als das erhabenste Musterbild ächter Hu-manität, wurde i. I. 470 vor Christo in Griechenland ge-boren. Eine merkwürdige Inschrift des delphischen Apollo-Tempels: »Lerne dich selbst kennen!« machte den tiefstenEindruck auf ihn. Ich habe es gesunden! begann er, undlehrte sich, dieser göttlichen Aufforderung gemäß, in sichselbst und fing an, über sein Inneres nachzudrnken. Zu-