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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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werde; daß man Reichthümer verwerfen, seinen Leib kreu«zigen, und seine Leidenschaften zum Schweigen bringen,Unrecht dulden, und keinen Haß gegen seine Nebenmenscheirhegen müsse; daß derjenige, welcher Fots Vorschriften biszum 4ten Grade der Vollkommenheit ausübe, die Fähigkeiterlange, in der Luft umher zu fliegen.

(Die Ruinen vom Grafen von Volney. Leipzig 1798.)

Nach den Lehren der Priester auf Ceylon ist schon vier-mal ein Fot, oder Budda, auf der Erde erschienen; da§vicrtcmal als Mensch von einer Jungfrau geboren;— die von ihm gestiftete Religion werde 5000 Jahre dau-ern, bis dann der fünfte Budda sich offenbare. Diese»Mensch gewordenen Gott nennen die Birmanen Gaudium,und die Chinesen Fot oder Foh. (Ballenstedts Urwelt.1820. Erster Band, zweites Heft, S. 319.)

Bekanntlich bekennen sich ungefähr 300 Millionen Men-schen in Tibet, China, Indien rc. zu dieser Lehre. Sieglauben, daß der Geist ihres, 1027 Jahre vor Christo ge-bornen, Gottes in seine Nachfolger, die Dalai-Lamas, bisauf den heutigen Tag, übergegangen sey; *) und keine Re-ligion hat so viel ähnliches mit der christlichen und insbe-sondere mit der römischen, als eben diese; daher es schwerhalten wird, jene Nationen zum Christenthume zu bringen,weil ihr Pabst, der Dalai-Lama, und der Kaiser vonChina, so wie die vielen Klöster, Prälaten, Mönche rc.ein zu großes Ansehen bei dem Volke haben. Ihre Sorgeist es aber auch, keiner fremden Religion Eingang zu ge-statten, wodurch ihr Kircheninteresse geschmälert, und die

*) Führt ein Dalai-Lama ein unwürdiges Leben, so wird er ge-tödtet, indem man behauptet, daß der göttliche Geist von ihmgewichen sey, (Meincrs kritische Geschichte, ister Band. S. 336.)