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"verunstalteten das Evangelium des heil, kucas.— Die«Zahl der unrichtigen Evangelien mögen 30 seyn re.«
Bei diesen Verhältnissen waren die Nazarener mißtrau-isch gegen die H eid e n - Christen; denn die Erster» hattendie beiden ersten Capitel von S. Matthäus nicht, worindie wunderbare Geburt Jesu, die Flucht nach Egypten,die Ankunft der Weisen aus Morgenland, und der Kinder»mord zu Bethlehem beschrieben ist; und da sie die MutterJesu in ihrer Mitte gehabt, so glaubten sie davon besserunterrichtet zu seyn, als die Bischöffe der Römer und Grie»chen. Gibbon äussert sich hierüber: "Es ist wahrscheinlich,"daß das erste Evangelium Matthäi für die bekehrten Ju»"den in hebräischer oder syrischer Sprache verfaßt war;"eine Folge von Kirchenvätern, Papias, Jrcnäus, Orige»
" nes, Hieronimus, befugen es, die Catholikcn glauben es,"und Kasaubon, Grotius und Jsac Vossius unter den pro«"testantischen Critikern räumen es ein; aber dieses hebrai»"sche Evangelium des heil. Matthäus ist höchst unerklärlich»verloren gegangen, und wir mäßen deshalb den Fleiß»oder die Treue der ersten Kirchen anklagen, welche die" unvergültigte Uebersetzung irgend eines Ungenannten vor«"gezogen haben re.«
(Siehe Gibbons Gesch. Ilter Thcil. S. 6.)
Nicht weniger wurde die Stelle 1 Joh. 5. V. 7. Dreisind die da zeugen im Himmel: Der Vater, das Wortund der heilige Geist, als eingeschoben erklärt, wor»über sich Gibbon (9ter Theil, Seite 16) also erklärt:"Das berühmte Glaubenöbekenntniß, welches das Geheim»" niß der Dreieinigkeit und Menschwerdung deutlich darstellt,n stammt höchst wahrscheinlich aus der afrikanischen Schule;»der merkwürdige Tert, der die Einheit der drei, die da»zeugen im Himmel, behauptet, wird durch das allgemeine"Schweigen der orthodoxen Kirchenväter, der alten Ueber«