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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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Provinzen Italien, Afrika, Spanien, (wo die Hin-richtungen nicht so häufig waren) . . . 2008

Wogegen bei der Reformation nach Grotius allein inden holländischen Niederlanden durch die Spanier hingcrich-

trt wurden.. 150000

und in Belgien nach Fra-Paoli .... 50008

Bei einer so hohen Begeisterung der Christen für ihreReligion, und bei dem glücklichen Ereignniß, daß selbst derKaiser Konstantin Christ wurde, konnte es nicht fehlen,daß der ungeheure Koloß des Heidenthumö zusammen fal-len, und aus den Trümmern eine christliche Kirche empor-steigen mußte, welche die vorige an Glanz weit übertraf.Alles wirkte und arbeitete zu diesem Baue, und in demMaaße, als sich mit dem Jubel der Christen auch ihreSorglosigkeit und der Lnrus vermehrten, gingen die Armender niederen Volksklassc in den entfernten Provinzen zu dementgegengesetzten Ertreme über; sie baueten nämlich Klö-ster, und wurden Mönche. Schon im Jahre 305 hattedas Mönchsleben in Egypten begonnen, indem südwärtsvon Alcrandricn der Berg und die nahe gelegene Wüstevon Nitria mit 5000 Anachoreteil, (oder Mönchen) bevöl-kert war, wovon der Reisende noch heutiges Tages dieTrümmer von 50 Klöstern auffinden kann, welche von denSchülern des Antonius ausgegangen waren. In Untcr-Thebais war die Insel mit 1400 seiner Brüder besetzt. Dmser Abt stiftete nach und nach 9 Mönchs- und Ein Nonnen-kloster. Die Feier des Osterfestes brachte bisweilen 50,000religiöse Personen zusammen. In der großen und volkrei-chen Stadt Oryrinchus waren die Tempel, die öffentlichenGebäude, die Wälle ic. zu den Aenßcrungen der Andachtund Mildthätigkeit bestimmt, und der Bischof, der in 12Kirchen predigen konnte, zählte 10000 Nonnen und 20000Mönche. Von diesen Gegenden aus pflanzten sich die