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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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»schwer, irgend einen Strang zn finden, um eurem Leben»ein Ende zu machen, da es euch so sehr zur Last fällt?«

Der Kaiser Earacalla fing indeß an, die Christen mitWohlwollen zu behandeln, weil — sein Lehrer ein Christwar. Vom Jahre 211 bis 249 genossen die Christen (vonSevers Tod an,) 38 Jahre lang, einen ruhigen Zeitraum,ja man erlaubte ihnen sogar, Kirchen zn bauen. Der phi-losophische Kaiser Alexander bezeugte eine solche Achtung fürdie christliche Religion, daß er, unter andern, in seinerHauskapelle die Bildsäule von Christus aufstcllen ließ.

Der Kaiser Deocletian war aber wieder ein Feind desChristenthums; er ließ i. I. 303 die Kirche zu Nikomedicnsammt deren Büchern verbrennen. Kaum war das Ediktder Verfolgung angeschlagen, als es durch die Hand einesChristen abgerissen, der Pallast zu Nikomedien binnen 15Tagen 2mal angezündet, und selbst das Schlafzimmer desDiokletian eingeäschert wurde. Konstantin und KonstantiuSwaren dagegen den Christen geneigter. Ihre vornehmstenHofbeamten waren Christen, und als Ersterer Kaiser wur-de, ging er selbst zum Christenthum über.

Die Anzahl der Märtyrer, seit den ersten drei Jahrhun-derten, gibt Gibbon also ain

»Aus der Geschichte des Eusebius lasse sich dartbun, daß»nur 9 Bi schösse mit dem Tode bestraft »vorder«.»

In Palästina fielen nach Eusebius, 290 Christen. Pa-lästina war des morgenländischen Reichs, »vorin gerich-tet wurden 150; und die Gesammtzahl während der Ver-folgungspcrioden betrug ..... 1500

Nach ein und demselben Verhältniß für die