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schein vielleicht dieses ganze Nebel berge-'"flössen, zu reforiniren rc.u (Schmidts Geschichte.11. Band. S. 210.) *)
Verfolgt man den Ursprung des Nebels bis zur Quelle,so entdeckt sich solches in den Zeiten der ersten christlichenKaiser, welche ihre Residenz von Nom nach Konstantinopclverlegten, um Asien und Egypten naher zu scyn. Bisbcrhatte man in Rom die Sekte der Christen wenig geachtet,indem man behauptete, sie bestehe aus dem niedrigsten Pö-bel, aus Bauern, Handwerkern, Kindern, Weibern, Bett-lern und Sklaven. Astidcs, der dem Kaiser Hadrian eineVertheidigung der Christen überreichte, war ein atheniensi-scher Philosoph, denn die Philosophie wurde allmählig un-ter den Christen eingeführt. (Gibbons Geschichte. 3. Thcil.S. 246 — 264.)
Als aber Konstantin Christ wurde, so drängten sichVornehme, Hofbcdientcn, Schmeichler, Armecliferanten re.zn den reichlich dotirten Bischoffsstellcn, und in dem Grade,wie ihre Einkünfte sich vermehrten, wuchsen auch ihre Lasterund ihre dreisten Anmaßungen. **)
*) Wir haben, um jede Partheylichkeit zu meiden, vorzugsweisenur katholische Schriftsteller sprechen lassen wollen,worunter besonders Schmidt gehöret, welcher als Bibliothekarund Zensurkommissair zu Wien, die wichtigsten Quellen aus dergroßen Wiener Bibliothek benutzen konnte. Auch sind bei denCitationen der Sprüche nur katholische Bibelüber.setz ungen gewählt.
**) Meiners sagt: Die neue Religion der Christen war nichteinmal im Stande, die wenigen Reste besserer Kenntnisse undschöner Künste, die in den Zeiten Constantins des Großen nochvorhanden waren, zu erhalten, je mehr die christliche Religionsich ausbreiteke, desto unwissender wurden die Bekehrer. (Mei-ners allgemeine kritische Geschichte der Religion. 1öN6. 1. Ban»S. 138.)
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