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Zeit gewesen seyn muß, ersieht man, unter andern, ausdem Schreiben des aufrichtigen Eberhard von Windek (6.
i.. x. auch Schmidts Geschichte lOter B. S. 358) wel-ches folgendermaßen lautet:
»Also ftund es in der Christenheit mit der Pfasscnheit.»Wo man böses hörte, oder Krieg war, und man»fragte: Wer thut das? da hieß es, der Bischof! der»Probst! der herrliche Dechant! der Pfaff! und waren» die Layen von dem Geistlichen so sehr überladen, daß»es nicht Wunder wäre gewesen, hätte es Gott nicht» selber versehen, daß die Hussiten und die Ketzer etwas»viel größer und fast stärker geworden, wenn solches»Unbillichen zu fast viel auf Erdreich all umb und» umb was.« —
Der Pabst Hadrian selbst ließ durch seinen Gesandte»auf dem Reichstage zu Nürnberg folgendes erklären:
'-»Unser Bothschaftcr soll auch aufrichtig bekennen, daß"Gott diese Verfolgung der Kirche, (zur Zeit der"Reformation) zulasse, wegen der Sünden der Men-"schen, hauptsächlich der Priester und Vorste-"her der Kirche. Wir wissen, fährt er fort, daß„bei diesem heiligen Stuhl (dem römischen) schon ei-"Nige Jabrc her viele abscheuliche Dinge sich vor-" gefunden, Misbräuche in geistlichen Sachen, Erccsse„in ertheilten Vollmachten w., und daß alles ver-„ kehrt worden, und es also kein Wunder, wenn»die Krankheit von dem Haupte auf die Glieder, von„ den Päbsten auf die ihnen untergeordneten Prälaten"sich verbreitet hat. — Wir alle haben unsere Wege"verlassen und keiner war, der Gutes that.»Der Botschafter soll auch versprechen, daß Hadrian" alle Sorge anwenden werde, feinen Hof, von we l-