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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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Kirche, Kaiser und Könige ihnen fremd sey; ihr Institutsey vielmehr ein Institut der Liebe gegen alle Menschen;— es sey alter als alle Ritterorden, und schon vor derZeit da gewesen, ehe sich die verschiedenen Sekten der grie-chischen Sittenlchre getrennt. Sie hätten sich durch einenheiligen Eid verbunden, die sittlichen (Grundsätze der LehreJesu und seiner Blutzeugen rein zu erhalten; dabei sey ihrZweck: mathematische, astronomische und andere Wissenschaf-ten zu treiben. Bis zum Jahre 1440 hätten sie sich nachdem Namen ihres Schutzpatrons: Johannes des Täu-fers, "Johannesbrüdcr« genannt, bis sie innerhalb Va-lenciennes in Flandern mit dem Namen der: "freien

»Maucreru belegt worden scyen. Sie hätten sich verbun-den , keinen andern, als einen Christen in ihren Ordenaufzunehmen, ihr Gesetz gebiete: »Sey treu und gehorsam„der rechtmäßig Vorgesetzten weltlichen Obrigkeit! Liebe und"schätze alle Menschen, als deine Brüder! Gib Gott, was"Gottes ist, und dem Kaiser was des Kaisers ist!« Siehätten ihre Anstalt nach Sitte der hebräischen, griechischenund römischen Weisen in Meister, Gesellen und Schü-ler, nach den Graden ihrer Kenntnisse, eingetheilet u. s. w.

Man sieht aus diesen Urkunden, daß die höheren ma-thematischen Wissenschaften und Künste sich in dem Frei-maurer-Orden Jahrtausende hindurch erhalten haben, unddaß Obskurantismus, Aberglauben, Geist- und Leib-Eigen-schaft endlich das ganze Erdreich verfinstert haben würden,wenn nicht eben durch diesen Orden die Wissenschaften er-halten, und die deutschen Kaiser nicht endlich ins Mittelgetreten wären, und ein Konzilium im Namen der Kirche,mit Ausschluß der Päbste (deren damals 3 zugleich regier-ten,) konstituiert, und edlere Gesinnungen unter dem Volkeverbreitet hätten. — Dieses Konzilium wurde im Jahre2414 zu Kostnitz, (oder Konstanz) in der Schweiz, gehal-ten. Wie nothwendig eine solche Maasregel in damaliger