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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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den in 122 Klöstern 436 Mönche, 160 Nonnen, 199 Kon-kubinen, 55 Eheweiber, und 443 Kinder gefunden.*)

(Schmidts Geschichte. 3ter Band. S. 259.)

Die Unordnungen und der Stolz in der RömischenKirche gingen so weit, daß unter andern der heilige Bern-hard sich darüber gegen den Pabst also erklärte: Siehst du,daß der ganze Kircheneifer dahin gerichtet ist, sein Ansehenzu erhalten? Auf die Ehre wird alles verwendet, aufdie He ilig kc i t wenig oder nichts. Dasjenige ist nurheilsam was erhaben und groß ist; und was Ehre bringtist auch recht! hie Demuth wird bei den Kurialcn zurSchande gemacht; die Gottesfurcht wird zur E i n-falt, wo nicht für Narrheit gehalten. (SchmidtsGesch.5. Band. S. 426.)

Durch die im Jahr 1231 von dem Pabst InnocenzIII. in Deutschland eingeführte Inquisition gegen die Ket-zer, unter dem Groß-Jnqnisitor Konrad von Marburg, **)

*) Was im Heidenthum der Phallus oder Priap, und in Hindvstanvon jeher der Lingam war, das waren den Christinnen desMittelalters mehrere Heilige. In Frankreich verehrten unfrucht-bare Weiber vorzüglich einen S. Guerlichon. In der Norman-die war cs der heilige Gilas, und in Anjou ein S. Ren«.Die andächtigen Weiber trieben Dinge mit ihnen, welche Etiennesich zu erzählen schämt. Selbst in neuern Zeiten wurden denh. Cosmo und Damiano im Neapolitanischen Phalli oder Priapegeweiht, Priester boten an den Festen des h. Cosinus ganzeKorbe voll wächserne Priapen zu kaufen an, mit den Worten:je mehr man gebe, desto großer werde das Verdienst seyn?c.,welches Fest erst im Jahre 1781 abgeschafft wurde.

(Meiners kritische Geschichte, 1. Band. S. 2L6.)

Im Jahr 1233 führte Ludwig der Heilige in Frankreichdie Inquisition ein.

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