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wurde das Maas des Elends noch mehr vergrößert; wor-über sich Schmidt im 7tcn Bande S. 385 also äußert:»Die außerordentliche Strenge dieses Mannes sowohl, als-»'seine Art zu verfahren, sind Dinge, von denen man kaum«glauben sollte, daß sie so lange konnten ertragen werden,«als cs wirklich geschehen ist. Wenn einige Zeugen, die«man auch in Abwesenheit des Beklagten, (und ohne ihm«zu gestatten, Ausnahmen gegen sic zu machen) abhörtc,«jcinanden als einen Ketzer angegeben hatten, so war da-«wider kein Mittel. Entweder mußte er sich schuldig«bekennen, und durch Abschneidung seiner Haare das Lebe»«lösen, oder wenn er nicht kommen wollte, sich verbrenne»«lassen. Mit den Bauern ward der Anfang gemacht,«sodann zu den Bürgern, von diesen zu dem nieder»«Adel und endlich zu den Grafen und Freiherr»«übcrgcgangen. Diese Gräuel wurden endlich in Deutsch-«land dadurch beendiget, daß Kourad von Marburg — auf«einer Ncise von Frankfurt nach Marburg — ermordet« wurde.«
Der in den österreichischen Staaten wohnende bekannteVerfasser der maroceanischen Briefe, (Frankfurt 1784) hates versucht, die Zahl der durch religiöse Intoleranz Er-schlagenen, Verbrannten und Hingerichteten vom Jahre251 bis 1720 nachzuweisen. Da er aber dabei die 10 Mil-lionen verbrannter Heren vergessen und statt der in denKreuzzügen geopferten 7 Millionen nur 1^ Millionen ge-setzt hat, so durfte seine Zahl von 11 Mill. 4l9200 Mamrwohl noch erhöhet werden müssen um 20 » 500000 »
Also überhaupt 31 Mill. 919200 »*1
*) Andere Schriftsteller haben bekanntlich 30 Millionen gerechnet.