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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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Todtengeruch von sich gab; er erschien auch, außer derRase, die etwas eingefallen war, noch ganz frisch. DieHaare, der Bart und die Nägel waren sogar gewachsen;die alte Haut hatte sich wie abgeschält, und eine frischedarunter hervorgethan. In seinem Munde bemerkte manetwas frisches Blut. Man nahm hierauf den Körper ausdem Grabe, spitzte einen Pfahl und durchschlug damit dasHerz dieses Vampyrs. Dann verbrannte man den Leich-nam, und verwandelte ihn ganz in Staub und Asche.

Wie nun diese Geschichte weiter bekannt wurde, kamenüberall Berichte von ähnlichen Vampyren, weshalb vonösterreichischer Seite Militair - Commandos mit Chirurgenherumgeschickt wurden, um die Anzeigen zu untersuchen,die dann eine Menge Exekutionen auf den Kirchhöfen mitden armen Vampyren Vornahmen, und sie sämmtlich spierßen und verbrennen ließen.

Sogar versicherte eine schwangere Wittwe zu Meduegya,daß ein Vampyr Vater ihres Kindes sey.

Der Glaube an dergleichen Vampyre gründete sich aufeine alte Tradition, wornach die Vampyregespcnster untereinem Herzog Bune stehen sollten, der in der Dämonenwelt30 Legionen befehlige.

Christian Thomasius, Professor und Direktor derUniversität Halle; so wie Balthasar Becker, Prediger inAmsterdam, waren die Männer, welche die Welt von derNichtigkeit der Hererey und Zauberey überzeugten, wofürsie indeß manche Verfolgung zu erleiden hatten.

Bei allen diesen Gräueln, womit diese Christenheit Jahr-tausende hindurch heimgesucht wurde, vermehrten sich dieLaster nicht allein unter den Profanen, sondern auch vor-