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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
Entstehung
Seite
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Es war übrigens noch nicht genug, daß man noch le-bende Unschuldige als Heren verbrannte; n in! dieseErecntion erstreckte sich zuletzt auch über die Verstorbenen inden Gräbern. Horst giebt uns davon in seiner Zauber»bibliothck folgende Nachrichten:

'Etwa im Jahre 1720, nachdem die Provinz Servienzu Oesterreich gekommen war, kam bei den Einwohner»daselbst der Glaube an Vampyrgcspenster auf, woraus dieFolge entstand, daß eine Menge Todte ans den Kirckchöfenwieder anfgegraben und — verbrannt wurden. Ein Vam-pyrgespenst ist, hieß es, eine verstorbene Person, welchedes Nachts aus ihrem Grabe als Gespenst hervorgeht, umden Lebendigen das Blut auszusaugen, wodurch sie ihre»in der Erde liegenden Körper im Wachs thum und beivollkommenem Wo hl scyn erhält, ja sogar vor derVerwesung schützt. Der Anfang zu diesem Glauben ent-spann sich, nach den amtlichen Berichten vom Jahre 1725,durch folgende Begebenheit:

In dem Dorfe Kisolova verstarb der Unterthan, PeterPlogojowitz, und wurde nach einigen Tagen christlichzur Erde bestattet.

Nachdem er ein paar Tage beerdiget war, wurden aufeinmal mehrere Personen im Dorfe plötzlich krank, und in-nerhalb 8 Tagen starben 9 Personen. Alle diese Personenbctheucrtcn auf dem Sterbebette, daß jener Verstorbene desNachts, während ihrem Schlafe, als Vampyr zu ihnengekommen, sich auf sic gelegct, ihren Hals gewürget, undihnen das Blut ausgesogen habe.

Man ließ hierauf das Grab öffnen, wo es sich dannfand, daß der Körper des Plogojowitz, ob er gleich schonan 3 Wochen im Grabe gelegen, nicht den allergeringsten