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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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Als aber die Bischöffe von den Gesetzen ihres Herrnabgewichen nnd statt armer Lehrer Volkshcrrscher undMillionairs wurden, bedienten sie sich gewaltsamerMittel zur Bekehrung, und machten sich dadurch so verhaßt,daß unter andern die griechischen Christen lieber den türki-schen Turban als einen Kardinalshut zu sehen wünschten.(Schmidts Geschichte der Deutschen. 9ter Band. S. 287.)Daher es auch dem arabischen Kaufmanne Muhamed soleicht wurde, die Hälfte der Christenheit unter seine Fahnezu bringen.

Hätten die Bischöffe den Völkern Künste und Wissen-schaften , Freiheit und Aufklärung gestattet, und ihr beson-deres Augenmerk auf gute Volksschulen gerichtet, sohätte das Uebel nicht so groß werden können, allein vieleGeistliche konnten selbst nicht einmal schreiben und lesen,worüber sich Abogard also äußert:*)

»Die Bischöffe waren verhaßt und zum Theil verächt-lich, weil sie ihre Forderungen übertrieben, und die nie-n dere Geistlichkeit machte sich selbst durch ihre Menge vcr-»sichtlich; jeder Graf, Herr, oder nur etwas angesehener"freier Mann wählte einen aus seinen Knechten, ließ ihm»einigen Unterricht geben, und sodann die Weihen erthei-»len; dieser mußte seinen Haus-Gottesdienst verrichten,»zugleich aber auch auf der Jagd die Hunde führen und»die Frau im Hause bedienen rc.«

(Schmidts Geschichte. 6ter Baud. S. 178.)

Selbst der Probst Albert konnte nicht einmal schrei-ben und lesen; eben so wenig konnte es der Großmeisterdes Tempelhrrrn-Ordens Jacob Molaü (Meiers Geschichte

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-) Wer im 10. und 11. Jahrhundert schreiben und lesen konnte,war ^ galgensrci. Dies hieß: Leueliolum LIsrieoram.

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