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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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zu können der letztere zu diesem Zwecke erst einen Fisch fan-gen mußte, welcher die geforderte Münze bey sich trug.(Math. 17. V. 26.) Wenn Paulus (so lesen wir) auf seinenMissionen kein Zehrgeld mehr hatte, so trieb er sein Hand-werck als Zeltmacher, bis sich eine günstigere Gelegenheitzur Erfüllung seines Berufs darbot. Petrus gab seinenGehülfen die ernste Warnung, ja nicht um des schändlichenGcwinnstes willen die Heerde Christi zu weiden; nicht überdas Volk zu herrschen, sondern vielmehr Vorbilder der Heer-de zu seyn. (Petri 5. V. 2.)

Als die Juden in Palästina sich den kaiserlichen Befeh-len zur Bezahlung des Tributs nicht fügen wollten undJerusalem den 10. Ang. 70 zerstöret wurde, brachte mauverschiedene Christen vor den Richterstuhl des Prokuratorsvon Judäa, unter diesen auch zwei Enkel des Apostels S.Judas, der seinerseits ein Bruder von Jesus Christus war.Dcßhalb glaubte man von ihnen daß sie Ansprüche auf denThron Davids machten, folglich die Juden zu Empörun-gen verleiteten; aber die Nicdriakeit ihres Äuffcrn und dieEinfachheit ihrer Antworten überzeugte den Richter bald,daß sie weder geneigt noch fähig wären, die Ruhe des rö-mischen Reichs zu stören. Sie machten aus ihrer königli-chen Abkunft und nahen Verwandtschaft mit dein Messiaskein Gchcimniß, versicherten aber, daß sic ans irrdische Aus-sichten verzichteten. Als sie über ihre Beschäftigung undhäuslichen Umstände befragt wurden, zeigten sic ihre, durchtagliche Arbeit abgehärteten, Hände, und erklärten, daß sieihren Unterhalt einzig und allein aus dem Anbau eines inder Näbc des Fleckens Cocaba gelegenen Landguts zögen,dessen Umfang ungefähr 24 englische Aecker (jeden zu 100Fuß im Viereck) betrage.

(Gibbons Geschichte. 3ter Tbeil. S. 322.)

Wie ganz anders handelten dagegen die späteru Bischöffe,