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malige Verfolgung der Protestanten in Frankreich durch dieAufhebung des Edikts von Nantes führte Deutschland aufsneue eine Menge Künstler zu. Als endlich der Bischofvon Salzburg ebenfalls die Protestanten verjagte, so nah-men die Fabriken und der Ackerbau in den protestantischenLändern sichtbar ja auffallend zu, »vorüber sich ein geistrei-cher Schriftsteller also äußert: Die Römer nannten unsereVorfahren Barbaren, und sie machten es mit ihnen ebenso wie die Spanier es mit uns und den Amerikanern ge-macht haben. Sie lehrten sie beten, und schlugen sie tobt.Es ist unbegreiflich, wie der Fanatismus so weit gehenkonnte, unschuldige Menschen so gräßlich zu verfolgen, zumorden, und zu quälen, da doch Christus Liebe und Dul-dung predigte. Noch unbegreiflicher ist es aber, daß selbstFürsten dazu ihren Arm liehen, worüber sich der im vori-gen Jahre zu Düsseldorf verstorbene 90jährige Greis eingebohrner Salzburger, Nainens Barth. Hey mann, kathol.Religion, in seinen hinterlaffenen Schriften also äußert:(Trauerrede am Sarkophage des Barth. Heymann. 1820.S. 29.)
»Noch erinnere ich mich aus meinen Kinderjahren der»Erzählungen von den erschrecklichen Gräueln, welche»im Salzburgischen die Protestanten zur vermeintlichen»Ehre Gottes erfuhren. — Kerker, Folter, Mordge-4 »tön, Kettengeklirre und Todtenröcheln dauerten zwei»Jahre. An Ketten vvfl 24 Fuß lang wurden 12.»Schlachtopfer geschmiedet, und über die Gränze Ze-rbracht. Ueber 30000 arme Menschen wurden von»Allem beraubt, verstoßen und vertrieben. Mehr als»die Hälfte kamen iin Elend ums Leben. Preußen,» Sachsen und England nahmen die armen Flüchtlinge«gerne auf. Ihrer 4000 gingen nach Georgien in»Amerika. Meine armen Landsleute Hatten es bei»den wilden Indianern, ja bei den Klapperschlangen