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»ln Georgien besser als bei ihren christlichen fanatischen»Landsleuten. Kanin ist cs glaublich, wie Men-»scheu zu Unmenschen werden können. O! blickten sie»doch nach Oben! damit sic lernten wie Gott nur»die Liebe will, und wie ihm der Haß ein Gräuel»ist. Gottlob! daß die Zeiten vorbei sind, und daß»wir in einem Lande leben, wo Duldung herrscht.»Das Richteraint über Glauhcnsmeinungcn gebührt»nur dem Allerhöchsten, der die Quelle der Wahrheit»ist und dessen Kinder wir Alle sind, wenn auch der»Zufall uns verschiedene Religionen gegeben hat. Ein»Religions-Verfolger kann keine Religion» haben; er ist ein Ungcheuerin Menschengestalt.«
Man hat die Protestanten beschuldiget, daß sie zu Re-volutionen geneigt wären, allein man lese die vielen Bul-len und Erkommunicationen zur Zeit der Reformation,und wie sich die deutschen Kaiser alle Mühe gaben, Romdeshalb zu besänftigen; man lese die Geschichte der spani-schen Niederlande, wo der spanische Fanatismus 200000Menschen hinrichten ließ, um ihnen die Gewissensfreiheitzu nehmen; man lese die erschrecklichen Mißhandlungen und
*) Der Theolog Paulus gibt in seiner Beleuchtung des bekann-ten Sendschreibens Hallers an seine Familie, den Grundsehr richtig an, weshalb die Revolutionen in unfern Tagen stetsin hierarchischen und selten in protestantischen Ländern ausbre-chen. Er sagr: In den Ländern, wo die Protestanten dieMehrzahl sind, hindert keine aristokratische Hierarchie in denallmähligen eben dadurch seegensreichen geistigen Fortschritten,die einem Volksleben nöthig sind; in Ländern aber, wo dieseHierarchie herrscht, wird der Drang zu Fortschritten in derErleichterung so lange unterdrückt, bis er sich gewaltsam, unddann leider auf zerstörende Weise Bahn bricht. (S. Gesellschaf-ter von Gubitz. Berlin 1822.)