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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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sollst du arbeiten« halten sollten, fahren doch noch immerfort, Menschensatzungcn, wie z B. die Buß- und Bettageeinzuführen.

Wie viel die (von Gott selbst verbotenen) Feyertage be-sonders den Mitgliedern der römischen Kirche schaden, dar-über hat ein aufgeklärter Katholik in Nro 84. des West-fälischen Anzeigers vom Igten Oktober 1804 sehr kraftvollgesprochen. Seine Bemerkungen folgen hier wörtlich:

Bemerkungen

über Wallfahrten, Wunder, Feyertage, mit besonderer Be-ziehung auf die franz. Rheinlande und das Herzog-thnm Berg.

Der gelehrte Herr Prior Hoogcn sagt in seinem Auf-satz vom Monat Oktober 1803. Nro. 81. wegen des mi-raculösen Orts Kevelar, wohin dies Jahr eine unzähl,bare Menge Christen gewallfahret hat, unter andern fol-gendes :

»Aber wo wäret ihr, Stützen der Religion? Wo wä-ret ihr bei dem unsäglichen Unfug, den der Mißbrauch derBeichte und des Ablasses so viele Jahre zu Kevelar trieb?Wo wäret ihr, da von Rheinbcrg aus Pater Achatiusund Consorten anstngen, unter dem Deckmantel christlicherHülfsmittel und kirchlicher Gebräuche ein die Menschheitschändendes Gewerbe zu treiben? Und wo seyd ihr, wennder große Volkshaufen im ehemaligen Clevischen und Gel«dernschen noch alle Tage von schamlosen Schaamanen, Teu-felsbannern , und Erorcisten geprellt und ein sehr bravesVolk in seinen Dorurtheilen bestärkt wird? — O Mensch-heit, wann wird die Religion das sevn, was sie nach demSinne Jesu seyn sollte? Wann wird man sich nicht mehrstreiten über das, was Wahrheit ist? u. s w. « Neulichhat auch Hr. Hoogen dem Vernehmen nach in Crefeldrin Sendschreiben an seine ehemahlige Gemeine, der er 30