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zum Chrlstenthume mit einer Gattung von Heiden zu thun,welche bei weitem weniger Götter verehrte», als die Römer.Ihre Gottheiten beschränkten sich hauptsächlich nur auf dieIsis, den Osiris und Horns, wie auch auf den Apis undauf andere, aus der Natur gewählte, Hieroglyphen, Sym-bole und Sinnbilder. Sie modificirten daher ebenfalls dasChristcnthnm darnach, um die scharfen Grenzlinien zwischenbeiden Religionen wegzuräumen. Hieraus erhellt, weshalbdie griechische Kirche mit der Römischen, in Ansehung ihrerbeiderseitigen Grundsätze, nie einig werden konnre. DasWort: "Dreieinigkeit!« welches Christus gleichsamverboten hatte, indem er sagte: das erste und größteGesetz sey: »Höre, Israel! der Herr unser Gott ist einEiniger Herr!« war der griechischen und der jüdisch-christlichen Kirche ein gewaltiger Anstoß; daher das erschreck-liche Blutvergießen im Orient durch die Arianer, Nestoria-ncr, Nazarener und Katholiken im vierten Jahrhundert. —Als späterhin selbst die erste christliche Universität: Edessasich für den Bischof zu Konstantinopel, Nestor, erklärte;so wurde cs im siebenten Jahrhundert dem neuen Prophe-
christlichen Theologie zum Gebrauch des Großfürsten PaulPetro-witsch (aus dem Russischen übersetzt Riga 1770) schreibt S. 3:Das Pabstthum ist mit dem allerschadlichsten Aberglauben ange-füllt, und unterwirft sich blindlings zum Rachtheil des göttli-chen Worrs den Aussprüchen des Pabstcs. Die Lehre vom heili-gen Geiste wird von ihnen dem klaren Zcugniß der heiligenSchrift zuwider, fälschlich ausgelegt. Sie entziehen dem Laycnden Kelch im heiligen Abendmahl, und lassen ihnen, die heiligeSchrift zu lesen, nicht (ohne Deutungen) zu. Sie glauben eingewisses von ihnen selbst erdachtes Fegfeucr. und da sie sicheine dem Evangelio unbekannte Herrschaft anmaßen, so verfol-gen sie alle diejenigen, die sich ihrer Bekehrung widersetzen, mitFeuer und Schwcrdt.
(Hallers Schreiben an seine Familie mit Beleuchtungen vonNr. Paulus 1821 Seite 140.)