VII
«ahm die Sache wieder ein« andere Gestalt an. Diefranzösische Nation beschwerte sich, ihre Staatslastennicht mehr tragen zu können, indem ^ der Gütersich in den Händen der steuerfreien Bischöffe, Präla-ten und Avelichen befänden. Die verschiedenen Ständenegoziirten anfangs auf gütlichem Wege; als sichaber keine Partei zum Nachgeben entschließen konnte,wurde der Knoten zerhauen und die königliche Familieein Opfer der Faktionen.
Diese furchtbare Katastrophe veranlaßte unsereGeistlichkeit, den Fürsten einzureden, daß die vonFriedrich und Joseph so sehr begünstigte Aufklärungan allen Revolutionen schuld sey, man müsse dasVolk dumm erhalten, in sofern es ruhig bleiben solle.
Die Beherrscher der neuen französischen Republikgingen indeß weiter vorwärts, und kamen endlich, durchihre und ihrer Gegner Leidenschaften gereizt, dahin,daß sie die christliche Religion ganz abschafften; dieje-nigen Geistlichen, welche den Bürger-Eid verweiger-ten, wegjagten, und eine sogenannte Göttin derVernunft auf den Thron setzten.
Napoleon (welcher den geheimen Plan hegte, der-einst Kaiser von Europa zu werden) suchte sich dieLiebe des Volks dadurch zu erwerben, daß er ihm