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Denkvcrse.
516. Gedanke, Wort und ThalIst gute oder böse Saat;
Die reift zu ew'gcn Acrntcn —Ach, daß cs Alle lernten!
517. Wohl Dem, der gute SaatGcstreuet hat
Durch weisen Rath,
Durch Licbcsthat!
Weh' Dem, der böse SaatDurch Werk und ThatGcsäct hat;
Die ew'ge Aerute nahtWon jeder, jeder Saat!
518. Wirke, daß die ErdeWieder Eden werde!
51Y. Zu ew'gcr JugendFührt Christcutugcnd.
520. Christ, folge Christo nach,Der ja zum Himmel Bahn dir brach!O dieses Vorbilds HerrlichkeitFührt sicher dich durch Freud' und
Leid
Zur Seligkeit.
521. Christi Rcichsgenossen!Muthig, unverdrossen,
Euch an Christi Fahnen angcschlos-sen!
Er, er führt durch Kampf und StreitZu den Kronen cw'ger Seligkeit.Kämpfet bis auf's BlutUm dieß höchste Gut!
522. Wer sich Fleischeslust erkoren.Ist für Geistesheil verloren.
523. Allgegenwärtig ist der Herr;Er schaut auf Alle her.
Ein Hcrzcuskündiger; —
O was ist tröstlicher?
O was ist schrecklicher?
524. Christi Blut ist ReinigungFür die innerste Entheiligung.
525. Soll der Gottheit volles LichtHellvcrklarend in dir webe»;Mußt du leben, mußt du schwebenFromm vor ihrem Angesicht.
526. Gottes Weisheit stehet ewig fest;Mcnschcnwissenschaft wird ewig
schwanken;
Halte fest an dem Gedanken,
Daß der ew'ge Geist den Geist nielaßt!
527- Wer hat mehr Recht zu meinemHerzen,
Als du, der sich's erkauft mit tausendSchmerzen?
528. Laßt uns zum Vater gehen!Wer sich mit kindlich gläub'gem Fle-hen
Zu ihm hinaufgewandt,
Kam nie von ihm mit leerer Hand.
52Y. Von Sünden Freiheit, Trostin Noch,
Im Leben Freud', und Hoffnungs-much im Tod —
Was alle Welt nicht geben kann.Das trifft ein gläubig Herz beiChristo an.
530. Du mußt in die Gruft, in die
Gruft,
Wie sehr dein Herz nach Weltlustschreit und ruft!
531. Der Eigenheit gcrad' entgegen;So wandelst du auf rechten Wegen!
532. Dir gnügcn nicht bloß Gaben;Du mußt den Geber haben!
533. Kreuz ist gutund lieb und leicht.Weil es Gottes Liebe reicht.
534. Christi Kreuz scy dirStrahlend Siegs-Panier!
535. Immer preise Gott dein Herz,Send' er Freude, send' er Schmerz.
536. Weh', wenn du, sicher,schamlos
bleibst,
Frech, öffentlich die Sünde treibst.Der schwachen Unschuld Herz be-rückst !
Sie schändlich in dein Netz verstrickst!Bereitet ist dir deine StelleIm tiesstcnQuaalabgrund der Hölle!
537. Der Gott, der dir die höh're
Sehnsucht gab,
Der stillt sie einst aued jenscit Todund Grab.