Denkvers e.
307. O selig Der, der'ö völlig auf-
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So wirst du mit dcr Sünde nim-mer scherzen.
295. Daß dich Sund' ins Netz
nicht ziehe,
Fliehe, Schwacher, fliehe! fliehe!
296. Tic Welt jagt Dunstgewöl-
ken nach.
Sucht Lust in Schmerz, und Ehr'in Schmach.
297. Weh' Dem, der Freuden die-
ser Welt
Für einziges Vergnügen hält!
2Y8. Gott, Gott alleinKann dich wahrhaft erfrcun.
2hm mußt du, Mensch, dein Allesweihn!
299. Du wirst nur dann erleuch-
tet und verständig.Wird Gottes Wort in dir lebendig,Und redet selbst dein Gott inwendig
300. Ohne Macht des höhcrn LichtsWirket eignes Wirken nichts.
301. Leim Work sollst du ein-
fältig bleiben,
Es tief dir in die Seele schreiben.Die cigneWeishcitd'raus vertreiben!
gegeben,
Dem hcil'gen Geist zu widerstreben!
308. Wenn du nicht mit dcr Sün-de spielst;
Wirst du behutsam wallen-Nachdem du oft schon straucheltestund fielst.
Wie? wolltest du doch wieder fal-len? —
309- Halt' ein, halt' ein mit dei-nen Sünden!
Jetzt ist es Zeit, die höchste Zeit!WillstdudesHeil'gcnZornentzünden,Und Höllenglnth der Ewigkeit?Halt' ein zu sündigen, halt' ein!Willst ewig du unselig scyn?
310. Willst frei du werden von
aller Pein?
Willst du hier schon innig selig scpn?Laß von Gott dir nehmen, was dichquält.
Laß vonGott dir geben,was dirfehlt!
311. Freund, konnte Gottes Güte
dich nicht rühren;So laß durch Lei den dich zur Bußeführen!
302. Hat Gott se n Angesicht vor
dir verborgenAuf einen Augcnbl'ck?
Er kehrt gewiß in Licht zurück,Drum laß dein Zagen und deinSorgen!
303. Drückt Spott dich undHohn?Denk' an den Lohn!
304. Willst du dich nicht lang be-
sinnen.
Schnell dcnSchrittzuGottbeginncn,Wirst du bald ein großes Heil ge-winnen.
305. Der dumme MüßiggangMachtStttliden dir, wieTagc,lang;Nur kluge Thatigkeit
Verkürzt zu Stunden dir des TagesZeit.
306. Gott will auch dir vergeben!
Wcniidunnrglaubst, sowirstdulcben.
312. Christ, fliehe Geiz, so wie
Verschwendung!
Flieh' ird'schen Sinn und schlechteLustbarkeit,
Und licb'undübcweiscSparfamkeit,So wie der Güter nützliche Verwen-dung !
So blüht dir Heil, Ruh'und Zufrie-denheit.
313. Unschätzbar ist derAugenblick;Einmal verloren, kehrt er nie zurück.
314. Wirst du dich je vor Schlech-
ten beugen,
Tief vor dem Böscwicht verneigen,Zu allem Bösen stille schweigen;So bist du dieser Welt leibeigen.
315. Wie dient cs zum BestenUns Pilgern und Gästen,
Wenn Gottes Ruthen
Uns treiben zum Guten,