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Alls einer Zuschrift an S. E. den H. Minister vonWangenhcün. Dat. Cbln vom 16. Map 1817.
Da es sich min also gefügt, so bin ich nachden Grundsätzen, die ich E. E. früher entwickelt,nun äußerlich eben so sehr an meine Heimath ge-bunden, als ich es von je innerlich gewesen, undich würde es für sündlich halten, mich einer sobestimmten Fügung zu entziehen. Ich danke alsoSr. M. dem König, wenn ich voraussetzen darf,daß er von jenem Rufe Notiz genommen, fürdas bezeigte Vertrauen, durch das ich mich sehrhoch geehrt gefühlt. Ich danke E. E. für dasmir bey dieser Gelegenheit bewiesene, gefälligeund geneigte Entgegenkommen, und es schmerztmich, daß mir die Gelegenheit entgangen, das-selbe in näheren Verhältnissen werkthätig zn er-wiedern. Ich kann sagen, daß ich schon mit derIdee vertraut geworden, in einem mir so werthenLande, wo so viel Kraft, Leben und Tüchtigkeitsich von je entwickelt hat, wo bey manchen Miß-verständnissen, Schwankungen und Kämpfen ent-gegengesetzter Parteyen doch aus beyden Seiten gleichsehr guter Wille und wohlmeinende Gesinnungvorherrscht, und darin Alles sicher zu einem ge-deihlichen Resultate sich entwickeln wird, thätigZu werden, und daß ich nicht ganz ohne schmerz-liche Empfindung mich von diesen Gedanken los-reiße. Inzwischen ist jedem sein Kreis geschlos-sen, den er freylich ans seine Gefahr durchbrechenkann, und indem ich mich bemühe, mich inner-halb des meinigen zu halten, wird es mir viel-leicht gestattet, aus der Ferne meine dankbare An-hänglichkeit zu bewahren, und wenigstens mit-telbar zu leisten, was mir unmittelbar versagtworden. unterz. Z. Görres.