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Denkungsart die unerträglichste gewesen. Ein Jahrmeines Lebens habe ich in solchem Schwanken hin-gebracht, ich glaube gegen mich selbst und meineFamilie die Verbindlichkeit zu haben, nicht dieHand zu bieten, um diesen Instand zu verlan-gen». Ich hatte eben einen Ruf nach Lüttichmit 3ooo F. Dienstemolumenten abgelehnt, alsder Ruf des Ministers von Wangenhcim zu derLeitung der dortigen Kunstschule an mich gelangte.Zn meiner Antwort erbat ich mir vier WochenZeit, bis die Entscheidung meiner Regierung ein-getroffen. Diese Frist, die mir mit Gefälligkeitbewilligt worden, ist langst verstrichen, und esmöchte weder schicklich gegen die K. P., noch ge-gen die K. W. Regierung seyn, langer meineErklärung aufzuschieben. So gern ich also ausden Händen des Königs früher das Geringste an-genommen hätte, und auch jetzt ihm gern Allesverdanken will, so kann ich doch nicht die Ent-scheidung an Seine Reise knüpfen lassen, und bittealso E. E. im Sinne Ihrer Eingabe vom 2 2stenApril die definitive Erledigung dieser Sache ge-fälligst zu betreiben. Auch wünschte ich, wenn esmöglich wäre, die Unterscheidung zwischen jenen2000 Franken, die meinen Rechtsanthcil nach derBehauptung der Ministerien bilden sollen und denvorgeschlagenen 6000 Franken zu beseitigen, da esmir von Anfang an mehr uni die Anerkennungmeines ganzen und vollen Rechtsanspruchs, alsum die Größe der Summe zu thun gewesen. E. E.werden durch diese Iwischenkunft sich neue Ansprü-che auf meine Erkenntlichkeit erwerben, die ich wil-lig und gern mit meinem besten Dank abtragenwerde.
Coblenz den 3 osten April 1817.
unterz. Görres.