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In Sachen der Rheinprovinzen, und in eigener Angelegenheit
Entstehung
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Nro. 19.

S. E. dem Hm. Oberprasidenten v. Ingersleben!

Die verschiedenen gewechselten Schriften vom2ten, irten und 22sten April hat H. SchulrathSchulz mir freundschaftlich zur Einsicht mitge-theilt, und nachdem ich E. E. noch einmal mei-nen Dank für die bewiesene eifrige Theilnahmeausgedrückt, will ich mir einige Bemerkungen überden Inhalt dieser Papiere erlauben. Unter demn. April hat mir H. St. Stägemann völlig of-ficiell und vom Staatskanzler ermächtigt, die An-zeige gemacht, wie dieser beschlossen, mir meinengan'.en ehemaligen Gehalt als Direktor nebst allenRückständen auszahlen zu lassen, und wie die An-weisung darüber in Kurzem.erfolgen werde. InGemäßheit dieser Benachrichtigung schrieb ich un-ter dem 26. April an den F. Staatsk., dankteihm für diese gerechte Entschließung, erklärte michbereitwillig zur Annahme, und erbot mich zuletztzur Wieder-Uebernahme des Merkurs. Ich sah ein,daß die angekündigte Ausfertigung nicht eher er-folgen konnte, bis diese meine Erklärung einge-troffen; daß sonst irgend etwas bey einem so be-stimmten Ausspruche hemmend eingrekfen und dieSache rückgängig machen könne, fiel mir natür-lich nicht ein, und ich halte es auch mit meinenBegriffen von einer Regierung in diesem Augen-blicke noch für völlig unvereinbar. Indessen habenE. E. mir doch die einzige Möglichkeit eines Auf-schubs bis zur Ankunft des Staatskanzlers nahegelegt, und ich glaube darüber eine Erklärung mirschuldig zu seyn. Unter allen Unannehmlichkeiten,die der Charakter der gegenwärtigen Zeit mit sichbringt, ist. mir von je die fortdauernde Unbe-stimmtheit aller Verhältnisse bey mesner ganzen