bey vollkommener Ceusurfreyheit auf die Bedin-gung einer rücksichtlosen Wahrhaftigkeit unterzie-hen könnte, so glaube ich doch, daß diese Wieder-herstellung, indem sie einerseits das angefangene^Verk der Selbstgenngthuung der Regierung vol-lendet, und andrerseits eine Menge Mistöue, diedas plötzliche Abbrechen früher hervorgebracht, be-ruhigt, von den wohlthatigsten Folgen für dieVersöhnung der Gemächer seyn würde, indem zuhoffen wäre, daß, wie die erste Hälfte des Unter-nehmens durch den Krieg der Geister auf dieAusstoßung des Schlechten nicht ohne Erfolg ein-gewirkt, so der Schluß durch den vermitteltenGeistesfrieden für die Aufnahme des Guten gleichwohlthätig sich erweisen würde. Ich stelle diesenAntrag dem eigenen Ermessen E. D. anheim,nnd bitte rc. rc.
Coblenz am 36. April 1817.
Mo. 17.
Dem Hm. General Hm. v. Gncisenau.
E. E. meinen herzlichsten Dank für Ihre bis-herige Verwendung, die endlich die Angelegenheit,welche durch leidenschaftliche Behandlung immerweiter vom Ziele sich verirrte, zum rechten Endezurückgelenkt hat. Ich wußte recht wohl, wohinich mein Vertrauen setzte, und daß allein das