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2^. Februar, womit Sie mich beehrt, ob ich ge-neigt sey, einen Ruf an die in Stuttgart zu bil-dende Kunstschule anzunehmen, und diese Anfrageist auf eine so verbindliche Art an mich gebracht,daß ich vor allem meinen besten Dank für so vielbezeigtes Wohlwollen und ein so freundliches Ent-gegenkommen ansfprechen muß. Was ich früher,vom Geiste der Zeit getrieben, gethan und ge-wirkt haben mag, ich muß so viel Zuneigung undTheilnahme, wie sie mir von so vielen Seitenund so auch hier entgegenkommcn, immer als un-verdient, und mich immerfort als den Schuldnermeiner Zeitgenossen erkennen. Nach dieser vorläu-figen Aeußerung meiner Erkenntlichkeit, die ichnicht zurückbehalten wollte, will ich auf die Frageselbst nun aufrichtig und . in derselben vertraulichenForm, in der sie an mich gelangt, nach bestemVermögen meine Antwort geben.
Zuvörderst kann ich nicht läugnen, daß ichmit allen meinen Landsleuten die Anhänglichkeitan die Heimath, und zwar noch in einem mehr alsgewöhnlichen Verhältnisse theile, gerade weil ichso viel mehr als die meisten andern in ihr erlebt,und es eben dieses Erlebten wegen zu einer Art vonGewissenssache geworden ist, mich nicht leichtsin-nig und unuöthig wegznbegeben. Ich habe des-wegen, im Verlause eines Jahrs, einen intendir-