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In Sachen der Rheinprovinzen, und in eigener Angelegenheit
Entstehung
Seite
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mit den ausübenden Künstlern die Seele des Gan-zen seyn müsse. Unerwartet kann es daher EuerWvhlgeboren nicht seyn, wenn ich, zu dessen De-partement die Kunstschule gehört, mit Wissen desKönigs mir die Frage erlaube, ob Sie nicht ge-neigt waren, einen Ruf hieher und insbesondere zujener Stelle anzunehmen. Ihre Verhältnisse wer-den hier gewiß sehr angenehm seyn, und ich habewohl nicht nöthig beyzufügen, wie sehr Sie vonmeiner. Ihnen und Ihrem edlen Wirken langstgewidmeten Achtung jede Berücksichtigung IhrerWünsche erwarten dürfen. Aber nicht die Kunst-schule allein, und Ihre Anstellung an derselbenist es, welche mich zu jener Frage veranlaßt hat.Der König hat die Absicht öffentlich erklärt, ei-nen Gelehrtenverein hier zu bilden, der für dieWissenschaft und ihr Eingreifen in das Leben wir-ke. Unterdessen würde die innere politische LageWürtembergs Ihnen einen reichen Stoff der schön-sten und gemeinnützigsten Wirksamkeit darbieten. Indieser gedoppelten Beziehung erhöht sich daher derWunsch, ja, ich folge meiner innigsten Ueberzeu-güng, indem ich sage, das Bedürfniß, E. W. hierzu besitzen, und Ihre Einsichten für die Absichtdes Königs, Kunst und Wissenschaft zu befördern,und Ihren Muth für die Bertheidigung des wah-ren Rechts, und des wahren Interesses des Re-