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Die Commissäre des Comit6 der mechanischen Künste,die Herren Franc oeur und Mall et, welchen auch dieHHrn. Payen, Armonville und Hauptmann Rau-court bei^egeben wurden, untersuchten diese, aller Aufmerk-samkeit würdige, Erfindung mit größter Sorgfalt, und zwartheoretisch sowohl als praktisch. Sie fuhren daher zur Ver-gleichung in Wagen, und zwar in Cabriolets, als Lilbury'sund Caleschcn, die in gewöhnlichen Federn hingen, und inderlei Wagen, an welchen die neuen Federn des Hrn.Barth angebracht waren; das Resultat war, daß sie ein-stimmig letzteren den Vorzug gaben. Die Idee der Erfin-dung selbst ist, nach Hrn. Armonville, welchem wixmehrere Repertorien der Künste und Manufacturen verdan-ken, worin alle bis zur Stunde bekannt gewordenen Erfin-dungen verzeichnet sind, ganz neu.
Die Vorrichtungen des Erfinders, um die Drehung sei-ner Stahlplatten zu bewerkstelligen und sie als Federn zubenutzen, sind sebr einfach und in allen Fallen anwendbar.Wir wollen sogleich zur genauen Beschreibung derselbenübergehen. »
Der Erfinder beginnt damit, daß er eine Anzahl vonStahlplattcn auf einander legt, welche an Lange, Breiteund Dicke vollkommen gleich sind. Diese verbindet er durchviereckige, in gehörigen Zwischenräumen angebrachte Bänder,so daß auf diese Weise ein Bündel von Platten entsteht,deren Zahl der Größe oder der Last der Wagen und derKraft der Gegenwirkung angemessen ist, welche man erhal-ten will.
Diese elastischen Bündel werden entweder senkrecht,oder parallel mit der Achse des Wagens gestellt; im erstemFalle werden gewöhnlich einer derselben vorne und zwei rück-wärts angebracht. Der an dem Vordcrtheile befindlicheBündel wird in der Mitte an das Querholz des Schwang-baumes befestiget, und zwar entweder innen oder außen;die beiden Enden desselben werden dann von einem Hebel-arme gefaßt, der an dem einen Ende eine Zange bildet, anwelcher er mit einem Zapfen versehen ist, der als Stütz-punkt dient und sich auf einem Pölsterchen dreht, welchesan demselben Querholze angebracht ist, während er sich andem entgegengesetzten Ende mit einem Gelenke an den Ka-sten befestiget. Von den beiden, am Hintcrtheile befindlichen