m o p o 1 i s noch keine solche Mumien untersucht hat.Passalacqua sagt in seinem Catalogue raisonneet historique des Antiquites (par lui) decouvertes enEgypte. Paris 1826. 8. p. i 5 o , dass man in Her-rn o p o 1 i s mehr Ib i s - Mu m i e n finde , als irgendwoanders, auch dass man nur dort die Eier dieses Vo-gels , doch nur selten unverletzt, in versebiedenge-formten irdenen Gelassen in den Todtengrüften derIbis antrefle. Ja Seite 148 macht er die interessanteBemerkung, dass »einige kleine Ausnahmen abgereeh-nct, die Ibismumien in den drei Todtcnstädtcn vonMemphis, II ermop olis und Theben sich da-durch unterschieden, dass sie in crstcrcr nur in Gc-füssen (Urnen) gefunden würden; in Ilermopo-1 i s in länglichen Särgen von IIolz oder Kalksteinaufbewahrt seyen ; in Theben dagegen bloss in ih-ren Windeln niedergclcgt seyen.« Eine seltene Mu-mie dieser Art, die Nummer 345 seines Catalogs,hegt in einem länglichen, mit Mahlereien verziertenKasten: unter diesen Gemälden bemerkt man einenKönig, der vor Thoth, welcher auf einem Thronsitzt, auf den Knicen liegt ; die vier Genien desAmenti und zahlreiche hieroglyphische Inschriften.Es scheint demnach, dass die Ibismumien von Her-rn o p o 1 i s eher dem göttlich verehrten Vogel diesesNamens angehört haben dürften, als die von Sac-cara und Theben; und es wäre wohl der Mühewerth, die Mumien von II ermop olis näher zu un-tersuchen. Da die kostbare Sammlung des Herrn
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