Druckschrift 
1 (1830)
Entstehung
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362
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Bescheidene Zweifel in Beziehungauf einige Folgerungen in vor-stehender Abhandlung;

von Herrn R.egierungs - RathDr. Pauls.

Die Abhandlung über den Ibis der allen Aegyp-tier ist eine Arbeit, ivie man sie von einem so treff-liehen Beobachter, einem so reichbegabien Gelehrtenwie Herr Cu vier erwarten durfte. Seine Muste-rung der Thicre, die man für den Ibis hat ausgebenwollen, lässt nichts zu wünschen übrig , und da sichseine Critik auf die Jahrtausende alten Mumien jenesgöttlich verehrten Vogels gründet, so wird es nichtleicht Jemand einfallen , die von ihm verworfenenArien von neuem als ächte Ibis einsehwärzen zuwollen.

Ob ihm aber der Beweis , dass der Abou-han-nes des Bruce, der Abou- Mengel des Savigny,wovon jener in Aclhyopien, dieser in Nicder-Aegyptenvon jenen Reisenden beobachtet wurde, der ächteIbis der Pharaonen sey, darüber dürfte noch wohlein leiser Zweifel erlaubt seyn ; und ein stärkerersogar über die Richtigkeit der Vermuthung, dass derschwarze Ibis des Herodot der europäischeBrachvogel, der Scolopax Faleinellus L, seyn möge.

Hören wir zuerst, was beim Herodot über denIbis vorkömmt; da dessen Nachrichten an sich die