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1 (1830)
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Wen nach Aegypten geflogen ; die Ibisvögel aber gin- !

gen ihnen entgegen bis an den Pass derselbigcn Ge- I

gend und Hessen die Schlangen nicht durch, sondern ;bissen sie todt. Und darum, sagen die Arabier, stehtder Ibis bei den Aegypticm in so grossen Ehren, undauch die Aegyptier sagen gleichergestalt, dass sie ausdieser Ursache den Vogel so hoch halten.«

§. 76. »Es sieht aber der Ibis also aus: Er istgewaltig schwarz, über und über , hat Beine , wie jder Kranich, einen sehr krummen Schnabel, und ist jvon der Grösse, wie der Vogel Ivreks. Also sehendie schwarzen aus , die da mit den Schlangen strei-ten ; die aber mehr unter den Menschen umher laufen j(denn es giebt zweierlei Ibis), deren Kopf ist kahl jund die ganze Kehle, und haben weissc Federn, ohneam Kopf und am Nacken und an den Flügelspitzeuund am Steiss; dies Alles, was ich genannt habe, istgewaltig schwarz. Beine und Schnabel aber sind wiebei dem andern. Und die Schlangen sehen aus, wiedie Wasserschlangen, ihre Flügel aber sind nicht be-fiedert, sondern gerade, wie der Fledermäuse Flügel.« |Zuerst nun fallt auf, dass Cu vier von Mumien iaus Hermopolis gar nichts erwähnt, da doch 'Herodot ausdrücklich sagt, dass die Leichen derIbis dorthin gebracht worden wären. Die von ihmuntersuchten Ibismumien waren tlieils aus Sacca-ra, theils, und zwar die ain besten erhaltenen,aus den Todtengrüften von Theben. Es scheintdemnach , dass man aus den Katakomben von II e r-