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1 (1830)
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und da er in der Form und Grösse diesem gleich!,da sein Gefieder aus der Ferne gesehen für selnva'.v,gelten kann, so kann es keinem Zweifel unterliegen,dass der grüne Brachvogel der wahre schwarze Ibis

I der Alten war. Savigny nahin ebenfalls eine Ab-bildung von ilnn in Aegypten, aber nur nach einemnoch jungen Exemplar *). Die Abbildung bei Buffo nj ist zwar nach einem ausgewachsenen Vogel, aber die! Farben sind zu hell.

Der Irrthum, welcher noch heute in Hinsichtdes weissen Ibis obwaltet:, begann mit Perranlf,welcher von allen Naturforschern auch der Erstewar, der den jetzigen 'Tantalus Ibis bekannt machte.Dieser Irrthum, welchen Brisson und Buffonaufnahmen, gieng sodann in die i2le Anfliagc vonLinne über, wo er mit dem in die iote Auflageaufgenommenen von Ilasselquist verschmolzenwurde und mit diesem eine wahrhaft monströse Vcr-' bindung bildet.

Dieser Irrlhum gründet sich auf die Vorstellung,dass der Ibis wesentlich ein Vogel sey , welcherSchlangen vertilge, und daher auf die ganz natür-liche Folgerung , dass, damit er im Stande sey,i diese Reptilien zu fressen, er nolhwendig einen schar-I fen , mehr oder weniger dem des Reihers ähnlichen

*) S. das grosse Werk über Aegypten. Naturgeschichteder Vögel. Taf. VII. Fig. 2.

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