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Schnabel haben müsse. Und diese Vorstellung istselbst der einzige triftige Einwurf, "welcher gegendie Identität unsres Vogels mit dem Ibis gemachtwerden kann. Wie sollte, könnte man fragen, einVogel mit einem so schwachen Schnabel, ein Brach-vogel, diese gefährlichen Reptilien zu fressen im Standeseyn ?
Man könnte darauf erwidern , dass positive Be-weise , wie Beschreibungen, Abbildungen und Mu-mien überall mehr gelten müssen, als Erzählungenvon der Lebensart: Erzählungen , die nur zu oft auskeinem andren Grunde ersonnen wurden , als umdie verschiedentlich den Thicrcn erwiesene Verehrungzu rechtfertigen. Man könnte ferner sagen , dieSchlangen , von "welchen der Ibis Aegypten befreite,werden uns zwar als sehr giftig , aber nicht als sehrgross geschildert. Ich batte sogar einen direclcnBeweis gefunden , dass die in Mumien aufbewahrtenVögel , welche ganz genau dem unsres Vogels ähn-liche Schnäbel hatten, wahre Schlangcnlrcsser waren ;denn ich fand in einer ihrer Mumien die noch un-verdauten Ueberreste der Haut und dir Schuppenvon Schlangen , und habe dieselben in unsern" anato-mischen Sälen aufgestellt.
Herr Savigny, welcher in unsern Tagen denweissen jVnmenius lebend beobachtet und mehr alseinmal zerlegt hat, denselben Vogel , den Alles über-cinkömmt, als den ächten Ibis darzntlmn , versichertaber, dass derselbe nur von Würmern , Süsswasser-