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1 (1830)
Entstehung
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gäbe, aufwelchen ägyptische gottesdienstliche Ge-bräuche vorgcstellt sind, enthalten mehre Ibis , dieim Vorhofe der Tempel umherschreiten ; sie gleichenganz und gar dem von uns beschriebenen Vogel: vor-züglich erkennt man an ihnen die charactcristischcSchwärze des Kopfes und Halses, und man sichtaus dem Verhältnisse ihrer Figuren zu den Personendes Gemäldes, dass es ein Vogel von höchstens einemhalben Meter, und nicht einem ganzen Meter, oderfast so gross, wie der Tantalus Ibis war.

Der Mosaik-Boden von Palestrina zeigt in seinemmittleren Theile ebenfalls einige Ibis, die auf Häu-sern sitzen ; sie sind von jenen auf den lierculani-schen Gemälden in Nichts verschieden.

Ein Sardonyx aus der Sammlung des Dr. Mead,abgebildet bei Shaw, Anhang Taf. V., welcher ei-nen Ibis darstellt, scheint mir Miniatur - Zeichnungunsres Vogels zu seyn.

Eine grosse Medaille lladrians von Bronze,abgcbildet im Museo Farnese, T. VI. Taf. 28. Fig. 6.und eine andere , silberne , von demselben Kaiser,ib. T. III. Taf. 6. Fig. 9., geben ebenfalls Abbildun-gecn vom Ibis, die ihrer Kleinheit ungeachtet, unsremVogel ziemlich ähnlich sehen.

Was die Ibisfiguren betrifft, die auf der Unter-platte der Statue des Nils in Belvedere , und aufdem Abguss derselben in dem Garten der Thuillericn,eingehauen sind, so sind sie nicht ausgeführt genug,um als Beweise dienen zu können; unter den Iiicro-