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staiides der Luft hatte prüfeir lassen. Hatteman die Kugeln in ihrer größten Höhe, wo siesich langsiun bewegen, sehen, und entweder dieHöhe ausmessen, oder wenigstens die Zeit desSteigens und Fastens, jede besonders beobach-ten können, so hatten dadurch sowohl die Ver-suche unter sich, als mit der Theorie verglichen,und beyde berichtiget werden können, weilman dadurch würde mehrere Data gehabthaben.
§. 67. Da aber dieser Versuch theils ansich schwer ist, theils wegen der Gefahr viele Um -stande und Vorsichtigkeiten gebraucht, so thunin beyden Absichten die Bogenschüsse bessereDienste, wiewohl auch dabey eine vollkommeneGenauigkeit schwer ist.. Denn weil man eigentlich grosse Geschwindigkeiten verlangt, so mußsen nicht Mörser, sondern sehr lange Kanonenda;u gebraucht werden. Dabey rangen nunkleine Erhöhungswinkel deswegen nicht, weilein kleiner Unterschied in dem Winkel einen sehrbeträchtlichen in der Schußweite giebt; undweil man bey dein Lossseuern der Kanone nichtgut stehen kann, ob sich der Erhöhungswinkelnicht merklich ändert. Man kann hierauf viel-mehr mit Ja als mit Nein antworten, weil sichdie Kanone nicht unbeweglich befestigen läßt.Nimmt man aber Erhöhungswinkel von 45 Gr.so wird die Schußweite so groß, daß sie mühsamgemessen wird, wenn auch die Kugel wieder ge-funden werden -kann. Sodann ist die Aus-' G 4 mes