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Ueber Lebensversicherungen und andere Versorgunsanstalten
Entstehung
Seite
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die Unwissenheit und den gänzlichen Mangel an aller- Ueber-legung zu finden, der solchen ganz entsetzlichen Einfällenzu Grunde liegen muß.

Das Vorhergehende betrifft meistens die Witwen- undWaisenanstalten. Es ist kein Zweifel, daß sie zu den sehr wohl-thätigen Einrichtungen eines Landes gehören und daß sie daherauch bei keinem Volke fehlen sollen, welches auf Humanitätund wahre Bildung Anspruch macht. Allein auch die übrigenVersichcrungsarten, die bei uns noch so selten sind, verdieneneine günstige Aufnahme und sie empfehlen sich selbst vor jenendurch eine größere Einfachheit in ihrer Einrichtung und durchmehrere andere Vorzüge, die bisher, wie es scheint, unter unsnoch nicht gehörig gewürdrget worden sind.

Einige einfache Betrachtungen werden hinreichen, die gro-ßen und überwiegenden Vortheile kennen zu lernen, welche denEintritt in eine solche Anstalt vor dem bloßen Zusammenspareneiner gewissen Summe zu einem bestimmten Zwecke auszeichnen.

Wenn ein Mann jährlich die Summe von 4 Gulden beiirgend einem Privatmanne auf den Zinsfuß r als Capital nie-dergelegt und auch die dafür erhaltenen Interessen, ohne sieweiter anzulegen, sammelt, so wird er dadurch am Ende von

n Jahren in den Besitz von L ^r(ii ch I) (n i)^

Gulden gelangen.

Ist z. B. 4. 100 und r 1.05 so erhält er

10 Jahren . .

. 8 1275 Gulden

20

3050

30

5320

40

8100 U. s. f.

Besser noch wird es seyn, wenn er auch die erhaltenenInteressen wieder auf Zinsen legt, d. h. wenn er seine jährli-chen Ersparnisse von 4 Gulden auf Zinseszinsen anlegt. Er er-hält nämlich dann, wie man leicht findet, am Ende des n'°"

Jahres die Summe 8/ -

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