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2 (1913)
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v. Tschirnhaus.

bares Denkmal in der dortigen Kirche errichten h. Lhrenfried WalthersHauptwerk ist die im Jahre 1686 erschieneneNcäicina mcntis stcorporis".

Er war ein Verehrer Jakob Böhmes^). Bekannt ist sein Streitmit dem Pfarrer von Kieslingswalde Johann Wilhelm Kellner v. Zinnen-dorff. Wir haben dieses Mannes als eines ansässigen DberlausitzischenAdligen in einem besonderen Abschnitt gedacht (vergl. Bd. I, 5. 824 ff.)").

Ehrenfried Walther hatte aus erster Ehe sechs, aus zweiter zweiKinder:

1. I. Dorothea Sophia Eleonore, starb im zweiten Jahreihres Alters.

2. I. Hans Christoph, starbzugleich mit der Frau Mutterund jüngstem Töchterlein anno 1693 den 14. Tag nach Michael'").

3. I. Gottlob Ehrenfried.

4. I. Eleonore Charlotte.

5. I. George Friedrich.

6. I. Jüngste Tochter ff.

7. II. Henriette Sophie, kaum sieben Wochen alt geworden.

8. II. Carl Christian, * 28. Februar 1707"), nur "/4 Jahr altgeworden.

Cs überlebten ihren Vater also nur Gottlob Ehrenfried, EleonoreCharlotte und George Friedrich.

Eleonore Charlotte, geboren im Jahre 1679, vermählte sich miteinem sTarl Josephs v. Tempskp aus Gber-Schreibersdors bei Lauban").

von Lhrenfried Walthers ihn überlebenden beiden Söhnen war derältere, Gottlob Lhrenfried wie sein Gheim Georg Albrecht v. T.dem Görlitzer Amtshauptmann meldetdurch eine gefährliche in Hollandausgestandene hizige Kranckheit blödes Sinnes worden (wiewohl zudessen Genesung sich gute Hoffnung spüren läßt)'"). Die Hoffnungerfüllte sich nicht. Gottlob Lhrenfried starb bereits im März 1710.

Ehrenfried Walthers jüngerer Sohn, George Friedrich v. C., war

h Die Inschrift hebt als sein kfauptverdienst hervor... In optiooruin aäfu-vainen lentes vitress praeZrancles primus invenit, faspicles ametb^sto aoon^olre mistos suis itiäem maekiius seouit, et, guoä praesens astas stupst,lutura actinirabitur, poreellanas pellueiäas oinnis eoloris, guas Inäorumvasoula nitore ae äuritie supsraret, kaeienclas rationern priinus inter oinnesNuropeos repsrit" . . . Peschecks Laus. Monatsschrift 1791, S. 373. Nbbildungdes Denkmals im Neuen Laus. Mag. Bd. 88, Taf. VI.h Neues Laus. Mag. Bd. 1, 3. 78.

h Im h.-5t.-6. zu Dresden befindet sich ein starker handschriftlicher Bandvon 125 BI., Noo. 9511,Den Pfarrer Johann Wilhelm Nelnern auf des von Tschirn-hauß Guthe Kießlingswalda in Vberlausitz belangende, wie derselbe seinen Kirch-Kindern das Tantzen untersaget und sonsten wegen des Beichten und LommunionNeuerung mache ao 1706 09".

N Lebens- und Todes-Geschichte rc.

h I. 1v. Kellner v. Iinnendorff, Tantz-Greuel, 1716, 5. 380.

") Linapius, Zchlesische Luriositäten, I. Band, 8.997.h Lehnsakten Kieslingswalde.