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2 (1913)
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1017
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v. Tschirnhaus.

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getauft am 7. Oktober 1691besage des Taufbuchs bei der evangelischenKirche zum heiligen Geist vor Iauer"h.

Georg Rlbrecht v. T. mutete für seine beiden Neffen die Lehn überdie hinterlassenen väterlichen Güter Kieslingswalde und Stolzenbergam 24. Februar 1709. Rm 12. Rugust 1712 mußte aber Nieslingswalde,das Jahrhunderte lang in der Familie v. T. gewesen war, ebensoStolzenberg, der Frau Rittmeister Ursula Tatharina v. Falkenhain,geb. v. Soeben, gerichtlich adjudiziert werden. George Friedrich, anfangsgesonnen die Güter zu reluieren, sah sich doch genötigt, am 1. Oktober1713 dem Nmtshauptmann zu Görlitz zu erklären, die Besitzung möchteder Käuferin, von ihm ungehindert, zu Lehn verreicht werden.

Es sind noch einige Glieder des Geschlechts v. T. zu erwähnen, dienicht in bestimmte Linien eingereiht werden können:

Joachim v. T. war im Jahre 1543 hofrichterI.

Sabina v. T. vermählte sich mit Taspar v. Gersdorff zu Rlt-Seidenberg und wurde am 30. Dezember 1572 auf ihres Gatten Rnteilan NIt-Seidenberg verleibgedingtb).

Georg Friedrich v. T., königlich Schwedischer Kornett, wahrschein-lich ein Sohn des oben angeführten, am 16. Rugust 1637 gestorbenen GeorgErnst (vergl. S. 1013), vermählt mit Blandina Elisabeth, der Tochterdes Oberstleutnants Gottfried v. Sander, kaufte von seinem Schwiegervateram 14. Mai 1658 das hauptgut des Ritterguts Nieder-Reichenbach(^V von Görlitz) h. Rm 15. Rugust 1665 verglich er sich mit den Bürgerndes Städtleins Reichenbach über gewisse Rckerstücke^). Er starb im Rltervon 59 Jahren und wurde am 3. Rpril 1681 in Reichenbach beigesetzt;seine Witwe folgte ihm am 12. Mai desselben Jahres, 57 Jahre alt,

l) Ebenda. Dm Taufschein wird George Friedrichs Vater irrtümlichGeorgeFriedrich Walter v. T." anstatt Lhrenfried Walther genannt. Über diesen Irrtumspricht sich Georg Rlbrecht v. T. in einem an den Rmtshauptmann zu Görlitz gerich-teten Schreiben vom 7. Juni 1709 dahin aus, der alte Pfarrer habe anstatt Lhren-fried: George Friedrich verstanden,indem die IRultiplicirung der Taufnahmen inSchlesien bei) Standes- und adelichen Personen nicht ungewöhnlich".Wegen derVeranlassung aber, daß 2. die heill. Taufe in der Jauerischen Kirche zum heil. Geistegeschehen, weiß ich, weiln mein Vetter und seine Lheliebste zu Baumgarthen alleseel. verstorben und nur einen blöden Sohn hinterlassen, kein ander Zeugnüs auf-zubringen, denn daß ich (wie auch meine Schwester, die Fr. Gablenzin attestiren kann)selbst bei) meinen adelichen Ehren nach reinem Gewissen bezeuge, wie zu der inattssto beniemten Zeit meines seel. Bruders auch seel. erstere Lheliebste, unsereFr. Schwester, ks°rrn Friedrichs von Tschirnhauß auf Niederbaumgarthen

Lheliebste, besuchet und alldar mit dem jüngsten, nach oben benenneten unsern ks.Geschlechtsvetter und Schwager, alß seinen Taufpathen benahmten Sohne GeorgeFriedrich in die sechs Wochen kommen, da er denn anderswo, alß zum Jauer, dahinNiederbaumgarthen eingepfarret, nicht hat können getaufft werden". LehnsaktenKieslingswalde. Rls Paten George Friedrichs v. T. sind ebendaselbst angegeben:kserr hanß George von Tschirnhauß auf ksässlicht, item Herr George Friedrich vonTschirnhauß auf Nieder-Baumgarthen und Frau Llisabeth Tugendreich Tschirnhaußin,gebohrne von Nostitz auf ksässlicht".

-) Großer, Laus. INerckwürdigkeiten, III, S. 28.h ks.-St.-5i. Roo. 9550, Registratur der Lehen ic., Fol. 346.h Richter, Lhronik der Stadt und parochie Reichenbnch (9.-L., 1867, S. 32.h Verzeichnis Vberlans. Urkunden, II, S. 328.