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2 (1913)
Entstehung
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975
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v. Theiz und Güldensten

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unserin Königreich Ungarn gelegenen Vestung und annun TürckischenLränitzhauß Ofen sehr gefährlichen Belegerung als damahls gewesterhaubtmann sein Leben für die allgemeine Christenheit treueyserigstgelassen, nicht weniger auch weiland sein Vater von anno sechzehnhundertund achtzehen bei) der alsdann entstandenen Böhmischen Unruhe in unter-schiedlichen Treffen und Lcharmüzeln, insonderheit aber in der daraufbeschehenen blutigen Schlacht am lveißenberg riechst seiner berühmbtenTapferkeit solchen verstand und Trfahrnüs, den Feind mit Vortheil undLtrategematen anzugreiffen, erwiesen, daß er nachgehends, auch sowohlvon den höhern Gfficirern als dem gewesten General-Lieutenanten GrasenTchlli selbsten in vielen wichtigen Tommissionen gebraucht worden, derenFuesstapfen dann er, Balthasar Theiz, also rühmlich nachgesolget, daßer in jüngsten Pohlen: und podolnerischen Uriegen als dazumahl gewesterFendrich in mannichsaltigen harten und blutigen Kriegs-Oecasionibus,auch vielen ihme ausgetragenen gefährlichen Verschickungen zu derGeneralität, seinen gegen dem heil. Böm. Ueich und Unserm TrzhauseOesterreich tragenden treuen Lufer jederzeit ganz rühmlich erwiesen" . . .

Bus Balthasars Gesuch an den Uurfürsten von Lachsen, es mögeseine Adelserhebung der Landschaft des Markgraftums Gberlausitz, auchder Ltadt Görlitz intimiert werden, erging ein ablehnender Bescheid h.

Tine weitere Auszeichnung erfuhr Balthasar v. Th. u. G. dadurch,daß Uaiser Leopold I. ihn,Unsers lieben Gheimbs des Thurfürsten zuLachsen Lbd. des Oberhoffmarschalls, des INarggraffthumbs Gberlausniczgevollmächtigten Landvoigts^), des Görliczischen Trepses Benth-Schösser"Wien den 6. August l666,mit einer güldenen Uetten und daranHangendem Gnadenpsennig, so er aller Orten ohne männliches lvieder-sprechen und hindernüß tragen mag und kann", begnadete und zumkaiserlichen Bat ernanntes. Am 22. Februar 1679 verlieh ihm derKurfürst einen Lxspektanzschein auf die Stelle eines Unter-Viersteuerein-nehmers in Görlitz h.

h Die geheime Kanzlei entschied, Dresden den d. Februar 1666, folgender-maßen . . .Wie nun Ihre Lhurf. Durch!. Supplicanten das ienige, was von aller-höchst gedacht Ihrer Kaiser!. INajt. er erlanget, ihme in Gnaden gönnen können, alstragen dieselbe solcher Nobilitation halber eine absonderliche Intimation ins Nlarg-grafsthumb ergehen zu lassen desto mehr Bedencken, ie weniger daß ein solches hiebe-vor iemahls beschehen were, sich einziges praszuclioium finden wollen: daß die ge-treuen Stände und die Stadt Görlitz auf sein Nnsuchen sich von selbst dem alten Keyihnen eingeführten Herkommen gemäs wohl zu bezeigen wissen werden, denenselbenin Gnaden Zutrauen. Im übrigen ist mehrhöchst gedacht Ihrer Lhurfl. Durch!,gnedigstem willen gemäs von dem producirten und auf den von Geiz gerichtetenKaiserlichen Diplomat? Nbschrift bey der Geheimen Lanzleg behalten und dieserBescheid geferttiget worden". . . h.-St.-kl. Doo. 9536, Das dritte Buch rc., Fol. 183.

2) Landvogt der Gberlausitz war damals der Gberhofmarschall Gurt NeinickeFreiherr v. Lallenberg.

») H.-St.-N. Doo. 9536, Das dritte Buch ic., Fol. 182: Doo. 10430, Geschlechts-und Herrschafts-Erhöhungen, Dol.II, 1657-76, Fol. 77; verzeichniß Gberlaus. Urkunden,II. Bd., S. 329.

tz H.-St.-N. Doe. 9536, Das 3. Buch Gberlaus. Landes- und Polices - Sachen,1663-79, Fol. 3.