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2 (1913)
Entstehung
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944
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v. Taubadel.

Sächsischer Gberstwachtmeister und Kammerjunker. Km 18. Oktober1669 kaufte er von Hans Christoph v. Spor, dem Vormund der dreiSöhne des am 29. März 1661 verstorbenen Wolf Heinrich v. Spor, dasKittergut Wiednitz (8>V von Hoyerswerda) für 10562 TIr. 12 Gr. Km22. Kugust 1674 starb Balthasar Kbraham d. I.h.

vermählt war er in kinderloser Ehe seit dem 2. Juli 1662 h mitUrsula Margarethe v. Schönberg a. d. h. Pulsnitz, der Witwe WolfHeinrichs v. Spor aus Wiednitz, der, wie erwähnt, am 29. März 1661 starb h.Frau Ursula Margarethe, geboren zu Pulsnitz am 11. Kugust 1615zwischen 10 und 11 Uhr, starb am 1. September 1686 zwischen 9 und10 Uhrzu Mittage" im KIter von 70 I. 11 M. 15 T. und wurde inDresden bestattet h. Sie hatte ihrem Gatten zur Erkaufung, Bezahlungund Knbauung des Kittergutes Wiednitz 10000 Fl. geliehen, wofür erihr am 23. Juli 1674 das Gut zu einem Unterpfands einsetzte h.

Nach Balthasar Kbrahams d.I.Tode meldeten sich als nächste Kgnatendie Söhne seines im Jahre 1674 im Treffen bei Sinzheim gefallenenBruders, des Kittmeisters Hans Christoph v. T.: Georg Hermann,Hans Christoph und die unmündigen Balzer Kbraham, ErnstGottfried, Johann Gotthard, Georg Siegismund und FerdinandKdolph Gebrüder v. T.

Die beiden ältesten dieser Brüder, Georg Hermann und HansChristoph waren, wie sie schreiben"),wider den gemeinen Feind desVaterlandes, den Franzosen, unter unsers seligen Vaters, KittmeistersHanns Christophs v. Taupadel, welcher in uc> 1674 im Treffen beySinßheimb geblieben, Tompagnie geritten". Hans Thristoph gedachteam 22. Kugust 1676 mit dem Kurprinzen gegen den Khein zu marschieren.Kuf kurfürstlichen Befehl vom 21./31. März 1677 h wurde Georg Her-mann v. T. die Lehn über das Gut Wiednitz bekannt und seinen teilsabwesenden, teils minderjährigen Brüdern Indult und Mutzettel erteilt.

Balzer Kbraham war, wie er 1682 aus Liegnitz schreibt"), imgenannten Jahre im ersten Jahre seiner Mündigkeit. Kus Kuhnern(bMO von Striegau) meldet er am 22. Januar 1686 h, er könne seineErb- und Lehnspflicht jetzt nicht ablegenwegen meiner durch einenmeuchlerischen Schuß zugestoßenen Leibesunpäsligkeit", er vermöge auchnicht anzugeben,wann der verletzte Schenckel der zugeschlagenenSchwindung entledigt werden dürfte".

fl Nach der Inschrift seines Holzepitaphs ^ ^ Kirche zu Krakau, vergl.Gurlitt, Bau- und Kunstdenkmäler Sachsens, 38. Heft, S. lZO.

h v. Feilitzsch a. a. V. S. ZIZ.

h Wolf Heinrich v.Spor hinterließ drei Söhne: Hans Thristoph, Wolf Heinrich d.I.und Georg Rudolph Gebrüder r>. Spor, die unter der Vormundschaft ihres GheimsHans Christoph v. Spor standen.

fl I. G. Michaelis, vreßdnische Inscriptiones und Epitaphia, 1714, S. 90.

fl H.-St.-R. Roo.d347, Das vierte Buch Dberlausitzischer Lehens-Sachen, 1666 81,Fol. 125.

fl Lehnsakten Wiednitz.

fl H.-St.-6. Roo. 9548, Vas neunte Buch (Dberlausitzischer Lehens-Sachen,1680-1704, Fol. 40.

fl Lehnsakten wiednitz. 'fl Ebenda.