v. Taubadel.
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in der Provinz Posen im Werte von zwölf Millionen an den preußischenFiskus als Nachfolger der „polnischen Ldukationskommission" h.
Oberhaupt der älteren, der I. Linie, und somit des ganzen Ge-schlechts ist Joseph Maria Ludwig Fürst 5., Herzog zu Bielitz, Durch-laucht, geboren zu Wien am 2. Februar l848.
Wappen: Luliina. Schild geteilt, oben in Gold ein wachsenderschwarzer Adler, unten in Not drei (2, l) silberne kreuzförmige Steine.Kleinod: Wachsender schwarzer Ndler. bliesiselri. Nei-bai'? Nolslri,VII. Bd., S. 566^). Das gräfliche Wappen im Neuen SiebmacherI. Vd., III. Nbt., III 7^, S. 237 und Gas.
v. Taubadel.
Das alte Meißnische Geschlecht v. Taubadel tritt in der Ober-lausitz urkundlich zuerst mit Otto v. Tupadil auf, der im Jahre 1374als Zeuge in einer Urkunde des Klosters St. Marienstern erscheint,' im16. Jahrhundert besaßen Ungehörige des Geschlechts Anteile von Sohlandan der Spree (8 von Schirgiswalde); so wurde 1558, Sonnabend nachMariä Geburt flO. September) Caspar v. T. nach seines Vaters Todemit seinem Anteil an Sohland belehnth.
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts macht sich die Familiewieder in der Oberlausitz ansässig: Balthasar Abraham d. A. ausNieder- und Ober-Promnitz (bei Niesa a. d. Elbe), gestorben im Jahre1638, vermählt mit Sabine Winklerin, hatte drei Söhne, die einhöheres Alter erreichten:
Balthasar Abraham d. I.,
Hans Christoph undErnst Gottfried.
Die beiden letzteren fielen im Jahre 1674 in der Schlacht beiSinzheim gegen die Franzosenh.
Balthasar Abraham d. I., getauft zu Zeithain am 30. April1626°), diente zunächst zugleich mit seinem Vater von 1635—1638, demTodesjahre des Vaters, im Wolsschen Regiment °), stand dann in Fran-zösischen und kaiserlichen Kriegsdiensten und wurde später kurfürstlich
9 Meldungen der Tageszeitungen vom Juni 1909.
2) In der „Wapen - Loncessiou vor den Geheimen Tabinets - Ministre Grafenvon Lulkowski" (Konzept) bekennt Kurfürst Friedrich August II., König von Polen,Dresden den 2. September 1734, daß die ihm und dem königlichen Knrhause vomGeheimen Kabinettsminister, Gberstallmeister, Kämmerer, Generalmajor der Infanterie,Oberst über das Leibregiment zu Fuß Alexander Joseph Reichsgrafen v. Lulkowski,Ritter des weißen Adlerordens, geleisteten Dienste ihn „aus selbsteigener Bewegniß"veranlaßt hätten, den Grafen v. S. mit folgendem Wappen zu begnadigen. — Ls istaber das Wappen weder gemalt, noch blasoniert. k).-St.-A. p.oo. ZIZI, Reichs-Adel-Standes-Lrhebuugen ao 1731 ssg. vol. II, Fol. 196b.
») Knothe, Geschichte des Dberlausitzer Adels, 1879, 5. 512; kf.-St.-6.7,00.9549, Lehen im Budissinschen, 1520 — 60, Fol. 57 b.
9 Th. Löschke, Geschichte der Familie v. Taubadel, 1877, S. 37 und Taf. II.Trust Gottfrieds kfolzepitaph zft in der Kirche zu Krakau i. Sa.
°) v. Feilitzsch, Zur Familiengeschichte des Deutschen, insonderheit des Meiß-nischen Adels, 1896, S. 326. of kf.-Zt.-A. Geneal. 7oe. 7819, v. Taubadel.